Bedingungen

Allgemeine Buchungsbedingungen für Seebeförderungsleistungen
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ALLGEMEINE BUCHUNGSBEDINGUNGEN FÜR

SEEBEFÖRDERUNGSLEISTUNGEN (PASSAGIERE UND GEPÄCK)

gültig ab: 01.02.2017 bis zur erneuten Änderung


1.  Anwendungsbereich. Allgemeine Bestimmungen.


Diese allgemeinen Buchungsbedingungen für Seebeförderungsleistungen (Passagiere und Gepäck) legen die gegenseitigen Rechte und Pflichten der Parteien von Buchungsverträgen für Seebeförderungsleistungen (Passagiere und Gepäck) fest, die zwischen der Firma Unity Line Limited als Transportunternehmen und deren Kunden abgeschlossen werden.


Diese allgemeinen Buchungsbedingungen für Seebeförderungsleistungen (Passagiere und Gepäck) legen fest:

1.2.1 Vorgehensweisen und Regelungen für den Abschluss eines Buchungsvertrags für Seebeförderungsleistungen (Passagiere und Gepäck)

1.2.1 Rechte und Pflichten der Vertragsparteien.


Der Buchungsvertrag für Seebeförderungsleistungen (Passagiere und Gepäck) und diese allgemeinen Bedingungen unterliegen dem polnischen Recht.


Wenn eine der Bestimmungen des Buchungsvertrags für Seebeförderungsleistungen (Passagiere und Gepäck) oder dieser allgemeinen Bedingungen im Widerspruch zu zwingend geltenden Rechtsvorschriften steht oder aus gesetzlichen Gründen nicht anwendbar ist, wird diese durch eine gesetzeskonforme Regelung ersetzt, die – unter Berücksichtigung der Auslegung des gesamten o.g. Vertrags oder dieser allgemeinen Bedingungen und ihrer sachlichen Natur – der ausgeschlossenen Bestimmung am nächsten kommt und die Angelegenheit regelt, die die ausgeschlossene Bestimmung hätte regeln sollen.


2.  Begriffsbestimmungen


Die unten dargelegten, in diesen allgemeinen Bestimmungen verwendeten Begriffe haben nachfolgende Bedeutung:


Agent – Vertreter des Transportunternehmens mit Befugnis zum Abschluss von Verträgen mit Kunden im Namen und zugunsten des Transportunternehmens;


Ticket – namentliches Dokument, das als Nachweis des Abschlusses eines Beförderungsvertrags zwischen dem Transportunternehmen und dem individuell eingetragenen Passagier dient;


Telefonischer Kundenservice – externes Kundenservicebüro, erreichbar unter der auf der Webseite der Beförderungsgesellschaft angezeigten Telefonnummer und unter folgender E-Mail- Adresse: rezerwacje@unityline.pl;


Preisliste – durch das Transportunternehmen veröffentlichte und geltende Liste der Gebühren und sonstigen Kosten im Zusammenhang mit Beförderungsleistungen für die einzelnen Saisonzeiten und vom Transportunternehmen bedienten Strecken, sowie für alle sonstigen von diesem erbrachten Leistungen;


Arbeitsstunden – Arbeitsstunden des Büros der Unity Line Limited Sp. z o.o. Niederlassung Polen mit Sitz in 70-419 Szczecin, Plac Rodła 8, d.h. an Montagen, Dienstagen, Mittwochen, Donnerstagen und Freitagen von 7:30 Uhr bis 20:00 Uhr, sowie an Samstagen von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr, mit Ausnahme von in der Republik Polen als gesetzlich arbeitsfrei geltenden Tagen.


Kommunikationskanäle - Agent, Telefonischer Kundenservice, Internetportal, Service-Point;


Kunde – natürliche Person, juristische Person oder Organisationseinheit ohne eigene Rechtspersönlichkeit (jedoch mit entsprechender Rechtsträgerschaft), die mit dem Transportunternehmen einen Vertrag eingeht;


Erforderliche medizinische Ausrüstung – zwingend erforderliche medizinische Ausrüstung und sonstige zur Fortbewegung erforderlichen Ausrüstungsgegenstände für Personen mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität;


Buchungsnummer – zugeteilter Code im Rahmen des Abschlusses des Buchungsvertrags, erforderlich zur Identifizierung der Buchung und Buchungsbedingungen;


Gebühr – Beförderungsgebühr;


Personen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität – Personen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 1177/2010;


Passagier – Person, die vertragsgemäß die Beförderungsleistungen des Transportunternehmens in Anspruch nimmt;


Begleithund – entsprechend geschulter, speziell markierter und tierärztlich geimpfter Hund, dessen Training durch ein entsprechendes Zertifikat bestätigt wird und für den eine aktuelle Impfbescheinigung vorhanden ist;


Fahrzeug – technisch fahrtüchtiger und zum Verkehr zugelassener Personenkraftwagen mit einer maximalen Höhe von 3,60 m, einer maximalen Länge von 10 m und einem maximalen Gesamtgewicht von 3,5 t, bzw. ein Ensemble von Personenkraftwagen mit einer Gesamtlänge von maximal 14 Metern Die Höhe des Fahrzeugs (Ensembles) wird einschließlich Relings, sonstigen Aufbauten des Fahrzeugs (Ensembles), Gepäckträgern und anderen Gegenständen auf dem Fahrzeug (Ensemble) berechnet;


Transportunternehmen - Unity Line Limited, 18/2 South Street, Valletta VLT 1102, Malta;


Beförderungsleistung – Beförderung von Passagieren und deren Gepäck auf dem Seeweg – durchgeführt durch das Transportunternehmen auf Grundlage eines Beförderungsvertrags;


Service-Point – Vertretung des Transportunternehmens am Fährterminal in Świnoujście/Swinemünde (Polen), Trelleborg (Schweden) und Ystad (Schweden);


Buchung – Übereinkunft der Vertragsparteien bezüglich des Abschlusses eines Beförderungsvertrags für konkret benannte Passagiere, für einen konkret benannten Tag und eine Strecke entsprechend des Fahrplans;


Fahrplan – vom Transportunternehmen veröffentlichte, geltende Liste der Abfahrts- und Ankunftszeiten der Beförderungsleistungen für alle bedienten Strecken;


Internetportal – Internetportal mit Informationen über die Beförderungsleistungen des Transportunternehmens, verfügbar unter den Webadressen www.unityline.pl, www.unityline.eu, www.unityline.se;


Höhere Gewalt – externes, plötzlich eintretendes, unvorhersehbares und unvermeidliches Ereignis, sowie alle Störungen der öffentlichen Ordnung, die die ordnungsgemäße Vertragsrealisierung unmöglich machen, einschließlich: Krieg, Kriegshandlungen, Unruhen, Blockaden, Streiks und widrigen Witterungsbedingungen, die der Erfahrung des Transportunternehmens zufolge eine Sicherheitsgefahr für die Passagiere oder Fähre darstellen können, sowie technische Störungen der Fähre, insofern nicht durch eine Kollision oder das Auflaufen auf ein Hindernis verursacht;


Fähre – jede durch das Transportunternehmen aktuell oder zukünftig zur Beförderung von Passagieren und Gepäck auf dem Seeweg eingesetzte Fähre;


Vertrag – Buchungsvertrag, wobei diese Bedingungen einen integralen Vertragsbestandteil darstellen;


Bedingungen – diese Allgemeinen Buchungsbedingungen für Seebeförderungsleistungen (Passagiere und Gepäck)


3.  Vertragsschluss – Allgemeine Bestimmungen


Durch den Vertragsschluss verpflichtet sich das Transportunternehmen zur Buchung konkret benannter Passagiere und deren Gepäck, wobei Datum und Strecke mit dem Kunden vereinbart werden, entsprechend des aktuellen Fahrplans; der Kunde verpflichtet sich zur Angabe der erforderlichen Informationen und zur pünktlichen Zahlung der nach Maßgabe der Preisliste errechneten Gebühr.


Die gesamten Gebühren sind spätestens bei Vertragsschluss zu entrichten. Diese Regelung gilt nicht für Verträge, die über das Call Center geschlossen wurden; in diesem Fall sind die gesamten Gebühren spätestens zum Zeitpunkt der Übergabe des Tickets zu entrichten.


Das Transportunternehmen ist berechtigt, nach seinem Ermessen, von dem Kunden eine Vorauszahlung in Höhe von 100% zu fordern. Diese Vorauszahlung soll innerhalb von 3 Tagen nach Abschluss der Reservierung unter Androhung ihrer Stornierung erfolgen. Im Falle von Änderung oder Stornierung oder Änderung der Buchung durch den Kunden, wird die Vorauszahlung gemäß dem Punkt 8.11. abgerechnet


Der Vertragsabschluss kann über die folgenden Kommunikationskanäle erfolgen:

3.4 .1. Agent;

Telefonischer Kundenservice;
Internetportal;
im Service-Point.


Insofern keine der detaillierten Bestimmungen zu Buchungen über die einzelnen Kommunikationskanäle eine abweichende Regelung enthält, finden die Bestimmungen dieses Abschnitts Anwendung auf den Abschluss und die Durchführung des Vertrags.


Der Kunde ist verpflichtet, Datum, Abfahrtszeit und Strecke der Beförderungsleistung entsprechend des Fahrplans anzugeben und folgende Angaben bezüglich aller mitreisenden Passagiere zu machen:

Vor- und Zuname;
Nationalität;
Geburtstag;


Geschlecht;
Passagierkategorie (Erwachsener, Kind, Rentner, Student).


Der Kunde ist verpflichtet, das Transportunternehmen über die eventuelle Mitnahme eines Fahrzeugs zu informieren. Falls dies der Fall ist, ist der Kunde zur Angabe von Gesamtgewicht, Höhe und Länge des Fahrzeugs verpflichtet.


Darüber hinaus ist der Kunde verpflichtet, das Transportunternehmen über mitreisende Personen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität zu informieren und folgendes mitzuteilen: besondere Bedürfnisse solcher Personen hinsichtlich Unterbringung, Sitzplätzen, benötigten Zusatzleistungen, der Nutzung von erforderlicher medizinischer Ausrüstung durch diese Personen an Bord der Fähre, deren Art und Größe sowie über die geplante Mitnahme eines Begleithunds während der Beförderung.


Die in Punkt 3.7. genannten Informationen sind spätestens 48 Stunden vor Beginn der benötigten Unterstützungsleistungen zugunsten einer Person mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität an das Transportunternehmen mitzuteilen. Wird diese Frist nicht gewahrt, kann die o.g. Unterstützung eventuell nicht geleistet werden.


Falls sich unter den Passagieren Personen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität befinden, ist der Kunde zur Erteilung erschöpfender Antworten auf Fragen bezüglich der Art der Behinderung, der erforderlichen medizinischen Ausrüstung oder des Begleithunds verpflichtet.


Das Transportunternehmen ist kein öffentliches Transportunternehmen und kann unter Vorbehalt von Punkt 3.11 unten die Vornahme einer Buchung zugunsten eines konkret benannten Passagiers unter Hinweis auf die Sicherheit der Fähre bzw. der beförderten Personen oder Ladungen verweigern.


Das Transportunternehmen kann den Abschluss eines Buchungs- und Beförderungsvertrags zugunsten einer Person mit Behinderung oder eingeschränkten Mobilität ablehnen oder fordern, dass eine solche Person von einer anderen, zur Hilfeleistung befähigte Person begleitet wird:

aufgrund der geltenden Sicherheitsanforderungen nach Maßgabe des internationalen, europäischen oder nationalen Rechts oder aufgrund von anderen Sicherheitsanforderungen, die durch hierzu    befugte         Stellen                         erlassen                     wurden;
falls die Konstruktion der Fähre oder die Hafeninfrastruktur und -ausstattung (darunter auch die Hafenterminals) das Betreten oder Verlassen der Fähre unmöglich macht oder wenn die Sicherheit der betroffenen Person während der Beförderung nicht gewährleistet werden kann oder die Beförderung aus betrieblichen Gründen nicht machbar ist.


3.13. Mit dem Erhalt des Tickets durch den Passagier gilt der Beförderungsvertrag nach Maßgabe der Bestimmungen des Tickets und der allgemeinen Buchungsbedingungen für Seebeförderungsleistungen (Passagiere und Gepäck) als geschlossen.



4.  Vertragsschluss über einen Agenten


Informationen über die Agenten sind auf dem Internetportal zu finden.


Über einen Agenten können nur Buchungen getätigt werden, die dem zum entsprechenden Zeitpunkt bei dem Agenten, über den die Buchung vorgenommen wird, vorliegenden Angebot entsprechen.


Zwecks Vertragsschlusses ist der Kunde verpflichtet, alle seitens des Agenten geforderten Angaben zu machen und sämtliche erforderlichen Handlungen zu tätigen. Macht der Kunde die vom Agenten geforderten Angaben nicht oder tätigt die erforderlichen Handlungen nicht, kann die Wirksamkeit der Buchung nicht garantiert werden. Das Unterlassen stellt zudem die Grundlage für eine Ablehnung des Vertragsschlusses dar.


Der Kunde ist verpflichtet, gegenüber dem Agenten ausschließlich korrekte und wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Das Transportunternehmen und dessen Agent haften nicht für inkorrekte oder nicht wahrheitsgemäß gemachte Angaben des Kunden gegenüber dem Agenten.


Nach dem Vertragsschluss und dem Erhalt der gesamten Gebühren händigt der Agent dem Kunden ein Voucher aus.


Der Kunde ist verpflichtet, das Voucher zu überprüfen und sämtliche Fehler umgehend am Ausstellungsort zu melden. Für nicht umgehend gemeldete Fehler haftet das Transportunternehmen nicht.


Das Voucher dient als Buchungs- und Zahlungsbestätigung der gesamten Gebühren. Dieses wird am Fährterminal, an dem die Beförderungsleistung beginnt, gegen ein Ticket und Bordkarten eingetauscht.


Nur das Original-Voucher wird gemäß Punkt 4.7. eingetauscht.


5.  Vertragsschluss über den Telefonischen Kundenservice


Über den Telefonischen Kundenservice können nur Buchungen getätigt werden, die dem zum entsprechenden Zeitpunkt beim Call Center vorliegenden Angebot entsprechen.


Zwecks Vertragsschlusses ist der Kunde verpflichtet, alle von den Mitarbeitern des Telefonischen Kundenservices geforderten Angaben zu machen und sämtliche erforderlichen Handlungen zu  tätigen. Macht der Kunde die vom Telefonischen Kundenservice geforderten Angaben nicht oder tätigt die erforderlichen Handlungen nicht, kann die Wirksamkeit der Buchung nicht garantiert werden. Das Unterlassen stellt zudem die Grundlage für eine Ablehnung des Vertragsschlusses dar.


Der Kunde ist verpflichtet, gegenüber dem Telefonischen Kundenservice ausschließlich korrekte und wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Das Transportunternehmen haftet nicht für inkorrekte oder nicht wahrheitsgemäße Angaben des Kunden gegenüber dem Telefonischen Kundenservice.


Die Buchung über den Telefonischen Kundenservice kommt zustande, wenn der Kunde die Gebühren nach Maßgabe der zum Zeitpunkt der Bestellung im Telefonischen Kundenservice vereinbarten Bedingungen und Fristen entrichtet, nicht später jedoch als zum Zeitpunkt der Ticketausgabe. Wird die Zahlung nicht fristgemäß erbracht, gilt die Buchung automatisch als annulliert

– unabhängig von der ausdrücklichen Benachrichtigung des Kunden hierüber.


Nach Vertragsschluss teilt der Telefonische Kundenservice dem Kunden auf dem zuvor vereinbarten Weg die Buchungsnummer mit. Insbesondere kann die Buchungsnummer an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse versandt werden.


Es ist nicht gestattet, die Dienste des Telefonischen Kundenservice entgegen dessen Bestimmungszweck und unter Verstoß gegen die vorliegenden Bedingungen zu nutzen. Unzulässig ist insbesondere die Störung der Arbeit des Telefonischen Kundenservice. Das Transportunternehmen haftet nicht für Schäden, die dem Kunden im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme der Dienste des Telefonischen Kundenservice entgegen dessen Bestimmungszweck und unter Verstoß gegen die vorliegenden Bedingungen entstanden sind. Nutzt der Kunde die Dienste des Telefonischen Kundenservice entgegen dessen Bestimmungszweck und unter Verstoß gegen die vorliegenden Bedingungen, kann das Transportunternehmen den Vertragsschluss verweigern.


Das Transportunternehmen haftet nicht für Einschränkungen oder technische Probleme auf Seiten der Lösungen oder technischen Geräte des Kunden. Dies gilt insbesondere auch für Schäden, die dem Kunden dabei durch die Inanspruchnahme des Telefonischen Kundenservice entstanden sind, etwa infolge von Beschränkungen oder der Unmöglichkeit, den Telefonischen Kundenservice zu nutzen.


6.  Vertragsschluss über das Internetportal


Über das Internetportal können nur Buchungen getätigt werden, die dem zum entsprechenden Zeitpunkt auf dem Internetportal einsehbaren Angebot entsprechen.


Zwecks Vertragsschlusses ist der Kunde verpflichtet, alle über das Internetportal geforderten Angaben zu machen und sämtliche erforderlichen Handlungen zu tätigen. Macht der Kunde die über das Internetportal geforderten Angaben nicht oder tätigt die erforderlichen Handlungen nicht, kann die Wirksamkeit der Buchung nicht garantiert werden. Das Unterlassen stellt zudem die Grundlage für eine Ablehnung des Vertragsschlusses dar.


Der Kunde ist verpflichtet, auf dem Internetportal ausschließlich korrekte und wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Das Transportunternehmen haftet nicht für inkorrekte oder nicht wahrheitsgemäße Angaben des Kunden auf dem Internetportal.


Nach Vertragsschluss erhält der Kunde über das Internetportal eine E-Mail mit der Buchungsbestätigung und der Buchungsnummer an die von ihm zuvor während der Anmeldung angegebene E-Mail-Adresse.


Der Kunde ist verpflichtet, die in der in Punkt 6.4. erwähnten E-Mail enthaltenen Daten zu prüfen und Fehler umgehend zu melden. Werden etwaige Fehler nicht umgehend gemeldet, haftet das Transportunternehmen nicht für unrichtige Angaben in der Buchung.


Es ist nicht gestattet, das Internetportal entgegen dessen Bestimmungszweck und unter Verstoß gegen die vorliegenden Bedingungen zu nutzen. Insbesondere ist es dem Kunden nicht gestattet, rechtswidrige Angaben auf dem Internetportal zu machen und Änderungen an diesem vorzunehmen oder dessen Funktion zu beeinträchtigen. Das Transportunternehmen haftet nicht für Schäden, die dem Kunden im Zusammenhang mit der Nutzung des Internetportals entgegen dessen Bestimmungszweck und unter Verstoß gegen die vorliegenden Bedingungen entstanden sind. Nutzt der Kunde das Internetportal entgegen dessen Bestimmungszweck und unter Verstoß gegen die vorliegenden Bedingungen, kann das Transportunternehmen den Vertragsschluss verweigern.


Technische Mindestanforderungen für die Nutzung des Internetportals:
Browser: Internet Explorer 7.0 oder neuere Versionen, Firefox 3.0 mit installierter Java Script- Software und Java-Applets;

Optimierung der Internetseite, Auflösung 1024x768;
Möglichkeit zur Installation von Cookies;


Das Transportunternehmen haftet nicht für Einschränkungen oder technische Probleme seitens der Lösungen oder technischen Geräte des Kunden. Dies gilt insbesondere für Schäden, die dem Kunden durch die Inanspruchnahme des Internetportals entstanden sind, etwa infolge von Beschränkungen oder der Unmöglichkeit, das Internetportal zu nutzen.


Die Haftung des Transportunternehmens für Schäden auf Seiten des Kunden, die durch die Nutzung des Internetportals entstanden sind, ist auf vorsätzliche Verschuldung beschränkt.


7.  Vertragsschluss im Service-Point


Detaillierte Hinweise zu den Standorten der Service-Points sind auf dem Internetportal zu finden.


Der Kunde kann nur Buchungen tätigen, deren Inhalt mit dem zu diesem Zeitpunkt am jeweiligen Service-Point einsehbaren Angebot übereinstimmt.


Zwecks Vertragsschlusses ist der Kunde verpflichtet, alle von Mitarbeitern des Service-Points geforderten Angaben zu machen und sämtliche erforderlichen Handlungen zu tätigen. Macht der Kunde die im Service-Point geforderten Angaben nicht oder tätigt die erforderlichen Handlungen nicht, kann die Wirksamkeit der Buchung nicht garantiert werden. Das Unterlassen stellt zudem die Grundlage für eine Ablehnung des Vertragsschlusses dar.


Der Kunde ist verpflichtet, im Service-Point ausschließlich korrekte und wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Unity Line und das Transportunternehmen haften nicht für inkorrekte oder nicht wahrheitsgemäße Angaben des Kunden im Service-Point.


Nach Vertragsschluss teilt der Service-Point dem Kunden die Buchungsnummer mit.


8.  Annullierung oder Änderung der Buchung


Bei Eintritt eines Ereignisses höherer Gewalt ist jede der Vertragsparteien jederzeit zur einseitigen Annullierung der Buchung und damit zur Auflösung des Vertrags berechtigt.


Das Transportunternehmen ist auch in jedem anderen, unabhängig von Ereignissen höherer Gewalt eingetretenen Fall, der die sichere Erbringung der Beförderungsleistung unmöglich macht, zur einseitigen Annullierung der Buchung und damit zur Auflösung des Vertrags berechtigt.


Der Kunde ist zur einseitigen Annullierung der Buchung und damit zur Auflösung des Vertrags durch die Einreichung einer entsprechenden Erklärung spätestens 24 Arbeitsstunden vor der geplanten Abfahrt berechtigt. Wird die Buchung nach Ablauf dieser Frist annulliert, ist der Kunde verpflichtet, die gesamten Gebühren so zu bezahlen, als wäre die Beförderungsleistung in Anspruch genommen worden. Das Transportunternehmen ist berechtigt, bereits entrichtete Gebühren so einzubehalten, als hätte der Kunde die Beförderungsleistung in Anspruch genommen.


Der Kunde kann eine Buchung über denselben Kommunikationskanal annullieren, über den der Vertrag abgeschlossen wurde. Dies gilt nicht für das Internetportal. Für diesen Kommunikationskanal kann der Kunde zwecks Annullierung einer Buchung eine E-Mail an die Adresse rezerwacje@unityline.pl senden oder den Telefonischen Kundenservicekontaktieren.


Falls eine über einen Agenten getätigte Buchung annulliert werden soll, ist der Kunde zur Einreichung des Original-Vouchers mit der Buchungsbestätigung sowie zur Rückgabe der ausgestellten Quittung bzw. Rechnung verpflichtet. In allen anderen Fällen ist der Kunde zur Rückgabe der ausgestellten Quittung bzw. Rechnung verpflichtet.


Buchungsänderungen sind nur mit Zustimmung beider Vertragsparteien zulässig.


Unter Vorbehalt von Pkt. 8.8. unten kann eine Buchungsänderung spätestens 24 Arbeitsstunden vor der geplanten Abfahrt getätigt werden.


Die Möglichkeit zur Vornahme einer Buchungsänderung hängt von der Verfügbarkeit der betroffenen Produkte und Leistungen zu dem gewünschten, geänderten Termin ab.


Wenn eine Buchungsänderung auch eine Änderung der Gebührenhöhe nach sich zieht, wird die Buchungsänderung erst nach vorheriger Entrichtung der Zuzahlung durch den Kunden, bzw. nach der Rückzahlung durch das Transportunternehmen aufgrund einer erfolgten Überzahlung wirksam.


Wird eine über einen Agenten getätigte Buchung annulliert, ist eine Buchungsänderung nur nach Einreichung des bisherigen Original-Vouchers und Ausstellung eines neuen Vouchers mit Buchungsbestätigung sowie nach Rückgabe der ausgestellten Quittung bzw. Rechnung zulässig.


Bei Voruaszahlung gemäß Punkt 3.3. ist der Kunde berechtigt, seine Reise nicht später als 14 Tage vor dem Reisebeginn mit voller Erstattung zu stornieren. Bei einer späteren, als im vorigen Satz erwähnt, Stornierung der Reise, ist die Vorauszahlung nicht erstattbar. In diesem Fall ist der Kunde zur Änderung der Reservierung zu dem mit dem Transportunternehmen vereinbarten Termin berechtigt. Die Vorauszahlung wird dementsprechend angerechnet. Ungeachtet dessen finden weitere Bestimmungen Punkt 8., insbesondere Punkt 8.3., 8.7., 8.9., ihre Anwendung.


9.  Reklamationen


Falls der Kunde eine Beschwerde oder Reklamation an das Transportunternehmen richten möchte, ist diese innerhalb von zwei Monaten nach dem von der Reklamation betroffenen Vorkommnis einzureichen. Nach Ablauf dieser Frist werden Beschwerden und Reklamationen von Kunden von Unity Line nicht mehr bearbeitet.


Reklamationen und Beschwerden sind auf elektronischem Wege an die E-Mail-Adresse reklamacje@unityline.pl, per Fax an die Nummer +48 91 359 58 85 oder schriftlich an die Anschrift Unity Line Limited Sp. z o.o. Niederlassung Polen, Plac Rodła 8, 70-419 Szczecin zu richten. Reklamationen oder Beschwerden, die auf anderem Wege eingereicht werden, werden nicht bearbeitet.


Reklamationen und Beschwerden sollten die entsprechende Buchungsnummer, Vor- und Zuname oder Bezeichnung der einreichenden Person bzw. Organisationseinheit, eine Korrespondenzanschrift der Person bzw. Organisationseinheit sowie die Vorwürfe zur Rechtfertigung der Reklamation bzw. Beschwerde enthalten. Reklamationen oder Beschwerden, die diese Bedingungen nicht erfüllen, werden nicht bearbeitet.


Innerhalb eines Monats ab Eingang einer korrekt eingereichten Beschwerde bzw. Reklamation benachrichtigt das Transportunternehmen den Kunden über die Annahme, Ablehnung oder weitere Prüfung des Beschwerdeantrags. Die Frist für eine endgültige Antwort darf maximal zwei Monate ab Erhalt der Beschwerde oder Reklamation betragen.


10.  Sonstige Bestimmungen


Rechnungen werden durch das Transportunternehmen auf schriftliche Aufforderung des Kunden an folgende Anschrift ausgestellt: Unity Line Limited Sp. z o.o. Niederlassung Polen, Plac Rodła 8, 70- 419 Szczecin, oder per E-Mail an: fakturyprom@unityline.pl. Falls der Kunde eine Rechnung wünscht, ist das Original der ausgestellten Quittung einzusenden (insofern eine solche nach Maßgabe der geltenden steuerrechtlichen Bestimmungen ausgestellt wurde).


Die aktuelle Version der Preisliste und des Fahrplans stellen einen integralen Bestandteil dieser Bedingungen dar.


Die Bedingungen treten am Tag der Bekanntmachung am Ort der Veröffentlichung in Kraft und bleiben bis zur Änderung oder die Einführung neuer Bedingungen gültig. Ort der Veröffentlichung der Bedingungen ist das Internetportal.


Das Transportunternehmen weist hiermit ausdrücklich auf die Haftungsbeschränkungen nach Maßgabe der allgemeinen Buchungsbedingungen für Seebeförderungsleistungen (Passagiere und Gepäck) hin.


Allgemeine Buchungsbedingungen für Seebeförderungsleistungen

Allgemeine Bedingungen für die Beförderung von Fahrgästen und ihrem Gepäck auf dem Seeweg
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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DIE BEFÖRDERUNG VON FAHRGÄSTEN UND IHREM GEPÄCK AUF DEM SEEWEG


Gültig ab 01.02.2017

bis zum Datum von Änderungen


1.  Anwendungsbereich. Allgemeine Bestimmungen.


Die Bedingungen sind ein integraler Teil von Verträgen, die während der Gültigkeitsdauer der Bedingungen geschlossen werden.
Die Bedingungen legen fest:

Rechte und Pflichten der beiden Vertragsparteien des Vertrages, dessen Nachweis das Ticket darstellt, mit Bezug auf die Bedingungen;
die Inhalte aller sonstigen Rechtsbeziehungen zwischen der Beförderungsgesellschaft und einem Fahrgast im Zusammenhang mit der Beförderung;
Rechte und Pflichten der Beförderungsgesellschaft und des Käufers der Dienstleistungen oder der Beförderung für Dritte;
Rechte und Pflichten der Beförderungsgesellschaft und von Personen, die den Service ohne ein Ticket nutzen.

Die Verträge und Bedingungen entsprechen den Vorschriften des polnischen Rechts, insbesondere den Vorschriften des Seerechts, sowie den Übereinkommen und anderen für den Vertrag, die Beförderung oder den Service maßgeblichen internationalen Regelungen, insbesondere den Bestimmungen der Verordnungen (EG) Nr. 392/2009 und (EG) Nr. 1177/2010 sowie dem Athener Übereinkommen.
Eine Zusammenfassung der Bestimmungen der Verordnungen (EG) Nr. 392/2009 und (EG) Nr. 1177/2010 stellen jeweils Anhänge zu diesen Bedingungen dar.
Auf Grundlage der Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 44/2001 vom 22. Dezember 2000 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung von Gerichtsurteilen in Bezug auf Zivil-und Handelsfragen sowie der in Polen jederzeit gültigen Bestimmungen des Athener Übereinkommens sollen alle Streitigkeiten, die sich in Bezug auf oder aus dem Vertrag, der Beförderung oder dem Service ergeben, nur durch das entsprechend zuständige Amtsgericht in Stettin (Polen) beigelegt werden.
Die Bedingungen wurden in polnischer Sprache formuliert. Jede andere Sprachversion dieser Bedingungen stellt lediglich eine Übersetzung der Bedingungen dar, so dass im Falle von Abweichungen die polnische Sprachfassung als vorrangig und verbindlich anzusehen ist.
Sollte eine der Bestimmungen des Vertrages oder der Bedingungen geltenden Gesetzen nicht entsprechen oder aufgrund dieser Gesetze nicht anwendbar sein, so wird sie von jener Vorschrift abgelöst werden, die - unter Berücksichtigung der Auslegung des gesamten Vertrages, der Bedingungen sowie von deren Rechtsnatur - der Regulierung der betreffenden Angelegenheit, auf die sich die ersetzte Vorschrift bezieht, am nächsten kommt.


2.  Definitionen


Die folgenden in den Bedingungen verwendeten Ausdrücke werden wie folgt definiert:

Bedingungen – die gegenwärtigen Allgemeinen Beförderungsbedingungen für Fahrgäste und deren Gepäck auf dem Seeweg;
ein Vertrag - ein Vertrag über die Bereitstellung eines vereinbarten Service, direkt oder über bevollmächtigte Vertreter, zwischen der Beförderungsgesellschaft und dem Fahrgast, der in eigener


Person oder über Personen, die ihn vertreten und in seinem Namen auftreten, handelt, dessen integralen Bestandteil die Bedingungen darstellen;

ein Ticket - ein personalisiertes Dokument, das als Nachweis eines zwischen der Beförderungsgesellschaft und dem individuell benannten Fahrgast abgeschlossenen Vertrags dient;
eine Beförderungsgesellschaft – in Übereinstimmung mit den jeweiligen Umständen: Unity Line Limited oder Euroafrica Shipping Lines Cyprus Limited, oder deren Rechtsnachfolger, sogar im Falle, dass diese keine Reeder oder Skipper sein sollten;
ein Fahrgast – eine den Service nutzende Person, wie sie vom Vertrag bestimmt ist;
behinderte Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität - behinderte Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität, wie sie von der Verordnung (EC) Nr. 1177/2010 bestimmt werden.
Gepäck - alle Objekte, einschließlich Fahrzeugen, die im Besitz oder Eigentum eines Fahrgastes sind und auf dessen Kosten transportiert werden, ausgenommen Fracht;
Kabinengepäck – solche Gepäckstücke, die von einem Fahrgast in einer Kabine, die von ihm belegt ist oder sich in seinem Besitz befinden, aufbewahrt oder auf andere Weise verwahrt und kontrolliert werden;
Notwendige medizinische Geräte - medizinische Geräte und andere Ausrüstung, die für einen behinderten Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität erforderlich sind.
Begleithund - ein ordnungsgemäß ausgebildeter Hund, der ordnungsgemäß registriert und von einem autorisierten Fachtierarzt geimpft wurde. Die Ausbildung des Hundes und aktuelle Impfungen müssen durch geeignete Nachweise bestätigt werden.
Fracht - alle Objekte, die nicht unter der Kontrolle und Obhut eines Fahrgastes sind sowie Objekte, die im Schiff deponiert wurden, und Handelswaren mit einem Gewicht von über 150 kg, die innerhalb eines Personenkraftwagens transportiert oder auf dem Fahrzeug angebracht sind, ebenso Reisebusse (Busse) und andere Fahrzeuge, die zur Erbringung professioneller Dienstleistungen im Bereich des Transports von Personengruppen verwendet werden;
Wertsachen - alle Wertgegenstände und Unterlagen einschließlich von Edelmetallbarren, Münzen, Edelsteinen, Schmuck, Antiquitäten, Gemälden, Kunstwerken, Banknoten und Wertpapieren usw.;
ein Fahrzeug - ein technisch funktionierendes und für die Straßenbenutzung zugelassenes, mechanisches Fahrzeug mit einer Gesamthöhe von bis zu 3,6 m, einer Gesamtlänge bis zu 10 m und einem Gesamtgewicht bis zu 3,5 Tonnen oder eine Kombination solcher Fahrzeuge mit einer

Gesamtlänge bis zu 14 Metern Die Höhe eines Auto (oder der Kombination) beinhaltet Dachreling, andere Bauelemente, Gepäckträger sowie weitere auf dem Auto (oder der Kombination) befestigte Gegenstände;

Beförderung – der durch die Beförderungsgesellschaft auf Grundlage eines Vertrages bereitgestellte Service;
Service – die Dienstleistung der Beförderung von Fahrgästen und ihrem Gepäck auf dem Seeweg, bereitgestellt durch die Beförderungsgesellschaft;
Zahlung – abhängig vom Kontext das Entgelt für die Beförderung oder die Bezahlung für den Service;
ein Fahrplan – ein durch die Beförderungsgesellschaft veröffentlichtes, gültiges Verzeichnis der Abfahrts- und Ankunftszeiten eines Services auf allen von der Beförderungsgesellschaft bedienten Strecken;
eine Preisliste – ein durch die Beförderungsgesellschaft veröffentlichtes, gültiges Verzeichnis der Zahlungen und Zuzahlungen bezüglich des Services, der jederzeit und auf allen von der Beförderungsgesellschaft bedienten Strecken angeboten wird;
Rechnungseinheit - das Sonderziehungsrecht des Internationalen Währungsfonds;
Schiff - jedes jetzt oder in der Zukunft von einer Beförderungsgesellschaft zur Bereitstellung des Service genutzte Schiff;
Höhere Gewalt - ein externes Geschehen, das plötzlich, unvorhersehbar und unvermeidlich ist, sowie alle Störungen der öffentlichen Ordnung, welche die ordnungsgemäße Erfüllung des Vertrages unmöglich machen, wie etwa: Krieg, Militäraktionen, Unruhen, Blockaden, Streiks und ungünstige Wetterbedingungen, die der Erfahrung der Beförderungsgesellschaft zufolge eine Bedrohung für die Sicherheit der Fahrgäste oder eines Schiffes darstellen können, wie auch anderes technisches Versagen eines Schiffes, das nicht durch eine Kollision hervorgerufen wurde;
Verordnung (EG) Nr. 392/2009 - Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates (EG) Nr. 392/2009 über die Unfallhaftung von Beförderern von Reisenden auf See
Verordnung (EU) Nr. 1177/2010 - Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates (EU) Nr. 1177/2010 über die Fahrgastrechte im See- und Binnenschiffsverkehr, sowie die Ergänzung der


Verordnung (EG) Nr. 2006/2004:

Athener Übereinkommen - das Athener Übereinkommen von 1974 über die Beförderung von Reisenden und ihrem Gepäck auf See, erstellt in Athen am 13. Dezember 1974, erneut geändert durch das in London am 19. November 1976 erstellte Protokoll.


3.  Vertrag und Beförderung.


Durch den Vertrag verspricht die Beförderungsgesellschaft, einen Dienst in Übereinstimmung mit den auf dem Ticket und in den Bedingungen angegebenen Regeln bereitzustellen.
Die Person, die die Reservierung oder den Kauf des Tickets vornimmt, ist verpflichtet, die Beförderungsgesellschaft in dem Falle, dass das Ticket für behinderte Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität reserviert oder gekauft wurde, über alle besonderen Bedürfnisse der behinderten Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität in Bezug auf die Platzierung, Sitzmöbel, erforderliche Dienstleistungen, die Notwendigkeit von medizinischen Geräten aller Art, einschließlich Angaben zu deren Art und Größe, sowie über die Anwesenheit eines Begleithundes während der Beförderung zu informieren.
Die in Punkt 3.2 genannten Informationen sind der Beförderungsgesellschaft mindestens 48

Stunden vor dem Zeitpunkt zu übermitteln, an dem die Hilfe für einen behinderten Menschen oder eine Person mit eingeschränkter Mobilität bereitgestellt werden muss. Im anderen Fall kann es unmöglich werden, von der Beförderungsgesellschaft die erforderliche Hilfe zu erlangen.

Im Falle von Ticketreservierungen, die für behinderte Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität erfolgen, ist die Person, die die Reservierung vornimmt, verpflichtet, jener Person, die die Reservierung bestätigt, umfassende Antworten auf alle Fragen in Bezug auf den behinderten Menschen oder die Person mit eingeschränkter Mobilität zukommen zu lassen, insbesondere in Bezug auf die Art der Behinderung und die erforderliche Unterstützung.
Die Beförderungsgesellschaft ist dazu berechtigt, eine im Fahrplan angegebene Beförderung auf einem anderen Schiff als jenem durchzuführen, als dies im Fahrplan oder im Ticket angegeben war.
Die Höhe der Zahlungen wird von der Preisliste bestimmt, die am Tag der Reservierung oder des Kaufs eines Ticket gültig ist. Die Beförderungsgesellschaft ist dazu berechtigt, zusätzliche Kosten zu verlangen, die den der Beförderungsgesellschaft entstehenden Service-und Bearbeitungsgebühren entsprechen.
Die Beförderungsgesellschaft behält sich das Recht vor, die Preisliste und den Fahrplan ohne vorherige Ankündigung zu ändern.
Der Vertrag kommt in dem Moment zustande, an dem der Fahrgast ein Ticket akzeptiert.
Der einzige Nachweis für den Abschluss des Vertrags ist das Ticket. Ein Fahrgast kann ohne Ticket nicht an Bord eines Schiffes gehen.
Durch Kauf oder Empfang eines Ticket, bestätigt der Fahrgast, dass er / sie die Bedingungen gelesen und akzeptiert hat; dargelegt durch die Beförderungsgesellschaft als Bedingungen des uneingeschränkten Zugangs zu Meeresfähren für behinderte Menschen oder Personen mit

Mobilitätseinschränkungen und ihre Begleiter; dargelegt durch die Beförderungsgesellschaft als Regeln für die Unterstützung von behinderten Menschen oder Personen mit Mobilitätseinschränkungen.

Für die Nutzung des Service ohne ein Ticket gelten die entsprechenden Bestimmungen der Bedingungen. Eine Person, indem Sie den Service ohne die Reservierung oder den Kauf eines Ticket verwendet, bestätigt, dass sie die Bedingungen gelesen und akzeptiert hat.
Ohne Zustimmung der Beförderungsgesellschaft ist es dem Fahrgast untersagt, ein Ticket oder irgendwelche anderen aus dem Vertrag resultierenden Rechte oder Rechtsgültigkeiten auf Dritte zu übertragen.
Die Beförderungsgesellschaft kann die Erfüllung des gesamten Vertrags oder seiner Teile auf Dritte übertragen.
Die Beförderungsgesellschaft haftet jedoch weiterhin für die Nichterfüllung des Vertrages oder seiner Verletzung bis zur Höhe der erfolgten Zahlung sowie ausschließlich für echte Schäden (damnum emergens) durch schuldhafte Handlungen oder Unterlassungen, die dem Vertrag widersprechen, sofern nicht andere Bestimmungen direkt aus einem Ticket oder den Bedingungen entstehen.
Die Beförderungsgesellschaft ist berechtigt, die Bereitstellung des Service an eine Person, die kein gültiges Ticket oder keine gültige Bordkarte oder keinen gültigen Ausweis mit dem Ziel der Bestätigung der Staatsbürgerschaft (insbesondere: Personalausweis oder Reisepass) besitzt, sowie einer Person, die das Ticket oder die Bordkarte nicht als Fahrgast ausweisen, zu verweigern.
Diese Bedingungen gelten für die Beförderung von Fahrern oder Begleitpersonen für jede auf Grundlage des Vertrags über die Beförderung von Waren auf dem Seewege beförderte Fracht, unter dem Vorbehalt, dass die Beförderungsgesellschaft immer zu einer Beschränkung ihrer maximalen


Haftung, wie sie gegenwärtig nach dem geltenden Recht vorgesehen ist, berechtigt ist (unabhängig davon, ob dies so ausdrücklich in irgendwelchen Bedingungen oder dem Vertrag spezifiziert wurde oder nicht), und dass die Beförderungsgesellschaft diese Personen nur mit solchen Rechten und Privilegien versehen soll, deren Bereitstellung gegenwärtig nach dem geltenden Recht zwingend erforderlich ist (unabhängig davon, ob dies so ausdrücklich in irgendwelchen Bedingungen oder dem Vertrag spezifiziert wurde oder nicht). Die Verpflichtungen der Beförderungsgesellschaft in Bezug auf diese Personen sollen nur auf solche Verpflichtungen beschränkt sein, deren Erfüllung gegenwärtig nach dem geltenden Recht zwingend erforderlich ist (unabhängig davon, ob dies so ausdrücklich in irgendwelchen Bedingungen oder dem Vertrag spezifiziert wurde oder nicht).


4.  Tickets.


Ein Ticket wird dem Fahrgast nur auf Grundlage und nach Vorlage eines gültigen Personalausweises mit dem Ziel der Bestätigung der Staatsbürgerschaft (insbesondere eines Personalausweises oder Reisepasses) ausgestellt. Zusammen mit einem Ticket erhält der Fahrgast eine Bordkarte, die den Fahrgast berechtigt, sich auf ein Schiff begeben und weitere auf der Karte angegebene Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.
Ein Ticket und eine Bordkarte sollte vom Fahrgast während der gesamten Reise mitgeführt werden.
Ein Fahrgast kann vom Vertrag später als 24 Stunden vor der geplanten Abfahrt eines Schiffs durch Rückgabe des Ticket zurücktreten, bei Einbehalt von 50% der Zahlung durch die Beförderungsgesellschaft.

4.4 Ein Fahrgast ist verpflichtet, den Inhalt eines Ticket und einer Bordkarte sofort zu überprüfen und etwaige Fehler sofort zu melden.

Bei Kauf eines Ticket zu einem niedrigeren Preis als dem, der in der Preisliste der Erbringung des Service zugeordnet war, ist die Beförderungsgesellschaft berechtigt, eine zusätzliche Zahlung in Höhe der Differenz zwischen der Zahlung für das Ticket und dem in der Preisliste angegebenen Preis zu verlangen.
Jede Person, die den Service ohne gültiges Ticket nutzt, ist verpflichtet, für die Inanspruchnahme des Dienstes in Übereinstimmung mit der zum gegebenen Zeitpunkt gültigen Preisliste eine Zahlung in doppelter Höhe zu leisten sowie alle Kosten zu tragen, die einschließlich der Kosten für die Nutzung des Service und die Notwendigkeit der Entfernung dieser Person von einem Schiff entstehen.
Ein Ticket zusammen mit anderen in den Bedingungen festgelegten Dokumenten berechtigt einen Fahrgast nur zur Nutzung des Service auf der auf dem Ticket angegebenen Beförderungsroute und dem zugehörigen Schiff, es sei denn, andere Vorschriften ergeben sich unmittelbar aus dem Vertrag. Ein Ticket verfällt nach dem darauf angegebenen Ablaufdatum.
Ein Ticket wird in gedruckter Form ausgestellt. Alle handschriftlichen, gestempelten oder hinzugefügten Aufdrucke und Anhänge zu einem Ticket sind ungültig, es sei denn, sie wurden von der Beförderungsgesellschaft oder einem autorisierten Vertreter der Beförderungsgesellschaft ausgestellt.


5.  Kabinen.


Nur so viele Menschen dürfen sich in den Kabinen aufhalten, wie diese durch die Beförderungsgesellschaft dazu ausgelegt wurden. In jeder Kabine dürfen sich nur jene Personen aufhalten, die dafür entsprechende Plätze erworben haben.
Im Falle von Mehrpersonenkabinen werden Fahrgäste eine Kabinenzuteilung in erster Linie auf Grundlage ihres Geschlechtes erhalten. Die Kabinenzuteilung ist zufällig; Der Fahrgast kann seine Platzierung innerhalb einer Kabine nicht frei wählen.

5.3 Fahrgäste, die mit Kindern unter 14 Jahren reisen, sind verpflichtet, eine ganze Kabine ausschließlich für sich zu kaufen.

Aus Sicherheitsgründen sind allein (ohne Aufsicht eines Erwachsenen) reisende Fahrgäste im Alter von unter 16 Jahren verpflichtet, eine gesamte Kabine für sich selbst zu kaufen.
Die Fahrgäste sind verpflichtet, die Kabinen 30 Minuten vor der geplanten Ankunft eines Schiffs zu seinem Bestimmungshafen zu verlassen. Während dieser Zeit kann die Besatzung eine Kabine mit dem Ziel ihrer Reinigung betreten. Der Schlüssel sollte an der Rezeption des Schiffes zurückgegeben werden. Vor dem Verlassen der Kabine sind die Fahrgäste verpflichtet zu prüfen, dass sie nicht irgendwelche Sachen in der Kabine zurückgelassen haben. Die Beförderungsgesellschaft haftet nicht für durch Fahrgäste in der Kabine oder irgendwo sonst auf dem Schiff zurückgelassene Sachen.
Im Falle einer Änderung des Beförderungstermins verliert der Passagier den Anspruch auf einen Kabinenplatz, auch wenn für die Beförderung zum ursprünglichen Termin eine Kabine oder ein


Kabinenplatz gebucht und bezahlt war. Der Passagier hat keinen Anspruch auf die Erstattung der Kosten für die Kabine oder den Kabinenplatz. Das Transportunternehmen kann dem Passagier jedoch

nach eigenem Ermessen für den geänderten Termin eine Kabine zuteilen, falls noch nicht alle Kabinen gebucht oder bereits bezahlt sind.


5.7 Sollte sich herausstellen, dass 30 Minuten nach dem Ablegen der Fähre vom Hafen nicht alle Kabinen belegt sind, kann der Passagier direkt auf der Fähre nach Maßgabe der gültigen Preisliste erneut eine Kabine oder einen Kabinenplatz buchen und bezahlen. Nach einer solchen Transaktion direkt auf der Fähre kann der Kunde eine Rückerstattung der Kosten für die bezahlte Kabine beantragen. Hierzu ist eine schriftliche Reklamation erforderlich, einschließlich Vorlage der Original- Quittung.


6.  Abfertigung und Einschiffung.


Die Einschiffung findet auf der Grundlage eines gültigen Tickets zusammen mit einer gültigen Bordkarte unter Vorlage eines gültigen Ausweises mit dem Ziel der Bestätigung der Staatsbürgerschaft (insbesondere: eines Personalausweises oder Reisepasses) statt.
Die Abfertigung von Fahrgästen und Fahrzeugen beginnt 90 Minuten vor der geplanten Abfahrt eines Schiffs, und endet:

für Fahrgäste ohne Fahrzeug - 15 Minuten vor der geplanten Abfahrt des Schiffes;
für Fahrgäste mit Fahrzeug - 30 Minuten vor der geplanten Abfahrt des Schiffes.

Fahrgäste, die mit einem Fahrzeug unterwegs sind, sind verpflichtet, 90 Minuten vor der geplanten Abfahrt eines Schiffes zur Einschiffung bereit zu sein.
Die Beförderungsgesellschaft garantiert nicht für die Beförderung eines Fahrgastes oder dessen Fahrzeugs, wenn der Fahrgast später als zu den in den Punkten 6.2 und 6.3 festgelegten Zeitpunkten zur Abfertigung erscheint.
Die Reihenfolge der Einschiffung von Fahrzeugen und das Verfahren ihrer Positionierung auf einem Schiff unterliegen der alleinigen Entscheidung der Beförderungsgesellschaft.
Fahrgäste unter 12 Jahren dürfen nur unter der Aufsicht von Erwachsenen reisen. In dem Fall, dass die Minderjährigen unter 12 alleine unterwegs sind, ist eine vorherige schriftliche Zustimmung eines gesetzlichen Vormunds (d.h.eines Elternteils oder eines Erziehungsberechtigten) erforderlich. Die Zustimmung muss die persönlichen Daten aller gesetzlichen Erziehungsberechtigten sowie deren Telefonnummern und Adressen enthalten. Die Beförderungsgesellschaft bietet keinen Betreuungsservice und ist nicht für minderjährige Fahrgäste, die nicht unter Aufsicht von Erwachsenen reisen, verantwortlich.


Die Bestimmungen wie im Punkt 6.6. finden bei Reisen mit Schiffen M/f Skania und M/f Polonia Anwendung. Minderjährige ohne Aufsicht eines Erwachsenen sind nicht gestattet, an Bord von Schiffen anders als die oben erwähnten, d.h. M/Gryf, M/f Wolin, M/f Galileusz, M/f Jan Śniadecki und M/f Kopernik zu reisen.


7.  Gepäck.


Ein Fahrgast kann im Rahmen dieses Vertrages Gepäck mit einem Gewicht von bis zu 60 kg und den Maßen 2 x70 cm x 50 cm x 40 cm transportieren. Alle Objekte, die schwerer sind oder die Größe überschreiten, sind als Fracht zu transportieren, es sei denn, sie gelten auf der Grundlage der Bedingungen als ein Fahrzeug. Unabhängig von den oben genannten Grenzwerten, darf der Passagier ein Gepäck transportieren, dessen Gewicht und Maße die eigenständige Behandlung während der Beförderung ermöglichen, insbesondere das Gepäck an Bord selbständig zu bringen und zu entladen, soweit die AGBs oder rechtliche Vorschriften nicht anders bestimmen Die vorstehenden Beschränkungen gelten nicht für notwendige medizinische Geräte, die zur Beförderung als Gepäck akzeptiert wurden, solange dies in den Bedingungen nicht anders angegeben wurde.
Ein Fahrgast ist verpflichtet, alle Objekte zu deklarieren, die dieses Gewicht oder diese Größe überschreiten wie im Punkt 7.1. im ersten Satz erwähnt.
Die Beförderungsgesellschaft ist berechtigt, die Beförderung von Gepäck abzulehnen, wenn es die im Punkt 7.1. genannten Voraussetzungen nicht erfüllt und alle als Gepäck deklarierten Objekte zur Fracht zu erklären, wenn sie sich auf der Grundlage der Bedingungen als Fracht qualifizieren.
Ein Fahrgast kann für eine in einer Preisliste angegebene Zahlung sein Fahrzeug als Gepäck

transportieren. Kraftfahrzeuge, die nicht fahrfähig sind oder nicht über eine gültige technische Prüfung verfügen, nicht nach den Vorschriften innerhalb der Europäischen Union über eine Haftpflichtversicherung verfügen oder in irgendeiner Weise einer sogenannten Green Card unterliegen, nicht in Bezug auf ihr Herkunftsland Land gekennzeichnet sind und deren Besitzer keine gültige Zulassung vorweisen können, können ausschließlich als Fracht transportiert werden. Zudem werden auch zugelassene Kraftfahrzeuge, die als schwer beladen oder mit einer Länge (der gesamten Kombination) von über 14 Meter oder einem Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen registriert werden, als Fracht betrachtet.

Wenn die Besatzung eines Schiffs, Arbeitnehmer, Mitarbeiter oder Bevollmächtigte der Beförderungsgesellschaft entscheiden, dass das Fahrzeug eines Fahrgastes der Beförderung als Fracht entspricht, ist der Fahrgast verpflichtet, für eine Beförderung als Fracht zu bezahlen.
Während der Beförderung von Fahrgästen ist es verboten, sich in einem Fahrzeug oder auf einem Fahrzeugdeck eines Schiffs aufzuhalten. Ein Fahrgast ist dazu verpflichtet, sein auf einem Fahrzeugdeck verbleibendes Fahrzeug zu sichern und abzuschließen. Das Fahrzeug sollte mit angezogener Handbremse, im ersten Gang und mit gerade ausgerichteten Rädern zurückgelassen werden. Rauchen ist auf einem Fahrzeugdeck verboten.
Der Transport von Kraftstoff oder anderen brennbaren oder gefährlichen Stoffen in Kanistern oder anderen Behältern ist verboten, und ebenso wie der Transport von brennbarem Gas.
Während der Einschiffung und Entladung eines Fahrzeugs ist der Fahrgast verpflichtet, die auf einem Fahrzeugdeck eines Schiffs angebrachten Zeichen zu beachten, den Anweisungen der Besatzung eines Schiffs zu gehorchen und im Zweifelsfall die Besatzung eines Schiffs um Hilfe zu bitten. Die Beförderungsgesellschaft haftet nicht für Schäden, die anderen Fahrgästen von einem Fahrgast während des Einschiffens und der Entladung der Fahrzeuge verursacht werden.
Während der Beförderung an Bord von M/f Skania und M/f Polonia kann der Fahrgast gegen Zahlung eines in der Preisliste aufgeführten Preises Haustiere als Gepäck transportieren Die Beförderung von Tieren an Schiffen anderes als die oben genannten, d.h. M/f Gryf, M/f Wolin, M/f Galileusz, M/f Jan Śniadecki und M/f Kopernik, ist unzulässig. Bei Beförderung von Tieren ist der Fahrgast verpflichtet, eine spezielle Kabine zu kaufen. Die Anzahl solcher Kabinen ist begrenzt. Wenn für eine bestimmte Überfahrt keine Kabinen dieser Art verfügbar sind, ist die weitere Beförderung von Tieren nicht möglich. Sollte der Fahrgast ein Schiff mit einem nicht angemeldeten Tier betreten, ist die Beförderungsgesellschaft berechtigt, die Beförderung des Fahrgastes und des Tieres zu verweigern, bei gleichzeitigem Transport seines Gepäcks (einschließlich eines Fahrzeugs), sollte es nicht sofort entladen werden können, an den Bestimmungshafen des Fahrgastes, wo es auf dessen Kosten

entladen und aufbewahrt werden wird. Tiere dürfen sich nur in den Kabinen, die für die Beförderung von Tieren bestimmt sind, aufhalten sowie außerhalb dieser Kabinen nur auf den für sie auf den Außendecks eines Schiffes zugeordneten Plätzen. Ein Fahrgast ist verpflichtet, die Sicherheit anderer Fahrgäste vor allen Gefahren, die von dem Tier kann ausgehen können, zu gewährleisten, vor allem durch Anleinen des Tiers und das Tragen eines Maulkorbs. Fahrgäste sind verpflichtet, die Kabinen und das Schiff in einem sauberen und hygienischen Zustand zu erhalten und alle Spuren und Hinterlassenschaften ihrer Haustiere zu reinigen. Fahrgäste sind dazu verpflichtet, sich mit den

tierärztlichen Bestimmungen des Ziellandes vertraut zu machen und alle für den Transport des Tieres in das Zielland erforderlichen Dokumente bereitzustellen. Bei Nichtbefolgung dieser Bestimmungen, ist die Beförderungsgesellschaft zur Anrechnung einer Ordnungsstrafe und zur Belastung des Fahrgastes mit den infolge der Nichtbefolgungn entstandenen Kosten, berechtigt.


Ein behinderter Mensch oder eine Person mit eingeschränkter Mobilität kann nur einen

Begleithund mit an Bord nehmen, der ihn während der Beförderung unterstützen wird, ohne das eine Zuzahlung wie in Punkt 7.9 festgelegt fällig wird. Dieses Recht gilt nur, wenn der Begleithund ordnungsgemäß gekennzeichnet und angeleint ist, der behinderte Menschen oder die Person mit eingeschränkter Mobilität eine Bescheinigung besitzt, welche den Status des Begleithundes bestätigt, sowie ebenso der Beförderungsgesellschaft auf deren Bitte Unterlagen über aktuelle Schutzimpfungen des Tieres vorlegen kann.

Ohne die vorherige Zustimmung der Beförderungsgesellschaft ist es verboten, Waffen,

Sprengstoffe oder andere gefährliche Gegenstände auf ein Schiff zu bringen oder in irgendeiner Weise zu transportieren. Diese Zustimmung der Beförderungsgesellschaft soll spätestens am Check-In des Fahrgastes erfolgen. Objekte, die trotz des Verbots mitgeführt werden, können beschlagnahmt und in einem sicheren Ort bis zum Ende der Beförderung hinterlegt werden. Falls dies notwendig sein sollte, wird die Beförderungsgesellschaft die entsprechenden Strafverfolgungsorgane informieren. Fahrgäste, die Waffen, Munition, Sprengstoff oder andere Gefahrenstoffe mitführen, sind verpflichtet, sich mit den Gesetzen für Waffen, Munition, Sprengstoffe und andere Gefahrenstoffe, die in ihrem Zielland Anwendung finden, vertraut zu machen sowie eine entsprechende Genehmigung für das Überschreiten


von Staatsgrenzen mit den oben genannten Produkten zu erlangen.

Geld, Wertpapiere, Wertsachen, Edelmetalle, Kunstwerke können nicht als Gepäck befördert werden, solange sie nicht in einem Safe der Beförderungsgesellschaft sicher aufbewahrt werden. Die Beförderungsgesellschaft haftet nicht für die oben genannten Objekte, wenn sie nicht sicher hinterlegt werden.
Die Beförderungsgesellschaft legt fest, dass aus Sicherheitsgründen die folgenden Arten von notwendigen medizinischen Geräten von der Beförderung ausgeschlossen sind: Geräte mit übermäßiger Größe, Sauerstoff in einem Druck- (oder einem anderen Gas-) Kanister sowie alle anderen Artikel, die in Anbetracht geltenden Rechts, einschließlich der internationalen Verträge und Konventionen, als gefährlich eingestuft werden.
Die Beförderung von Fracht kann nur gegen Zahlung für eine Fracht auf Grundlage eines separaten Vertrags über die Beförderung von Gütern auf dem Seeweg erfolgen, wobei die allgemeinen Bedingungen für die Beförderung von Gütern auf dem Seeweg gelten.
Fahrgäste sind verpflichtet sorgfältig zu prüfen, ob sie etwas auf einem Schiff hinterlassen haben und sind weiterhin dazu verpflichtet, von einem Schiff alles, was nicht durch die Beförderungsgesellschaft festgehalten wurde, zu entfernen. Die Beförderungsgesellschaft haftet nicht für die Zerstörung, den Verlust oder die Beschädigung von Gegenständen, die ein Fahrgast hinterlassen hat. Gegenstände, die auf einem Schiff gefunden werden, wird die Beförderungsgesellschaft gegen eine zusätzliche Zahlung für einen Zeitraum von 30 Tagen ab dem Tag der Beendigung der Überfahrt aufbewahren, wobei sie nach Ablauf dieser Frist berechtigt ist, den Gegenstand zu zerstören oder ihn an eine wohltätige Organisation zu übergeben.


8.  Haftung der Beförderungsgesellschaft und beschränkte Haftung.


Die Beförderungsgesellschaft haftet für den Tod eines Passagiers oder für ihm zugefügte Schäden, oder den Verlust oder die Beschädigung seines Gepäcks nur im Umfang und in Übereinstimmung mit der Verordnung (EG) Nr. 392/2009 sowie dem Athener Übereinkommen. Hiermit wird jegliche weitergehende Haftung der Beförderungsgesellschaft im Falle der oben genannten Ereignisse ausgeschlossen.
Die Haftung der Beförderungsgesellschaft im Bezug auf die in Punkt 8.1 aufgezählten Ereignisse unterliegt jenen Einschränkungen, die durch die Verordnung (EG) Nr. 392/2009, Konventionen und andere internationale Vorschriften sowie Gesetze, die für den Vertrag und die Bedingungen gelten, festgelegt werden.
Durch die Beförderungsgesellschaft zu tätigende Vorauszahlungen im Schadensfall können in Übereinstimmung mit den in Punkt 8.2 genannten Vorschriften unter keinen Umständen den Betrag von

21.000 EUR überschreiten.

Die in Punkt 8.1 ausgewiesene Haftung der Beförderungsgesellschaft für die Zahlung von Schadensersatz (mit Selbstbehalt) wird im Fall von Fahrzeugschäden auf 330 Rechnungseinheiten und im Fall des Verlusts oder der Beschädigung von Gepäck oder weiterer Gepäckgegenstände auf 149 Rechnungseinheiten begrenzt.
Die Haftung der Beförderungsgesellschaft für den Verlust von durch die Beförderungsgesellschaft aufbewahrten Wertsachen darf in keinem Fall 1200 Rechnungseinheiten übersteigen.
In Fällen höherer Gewalt haftet die Beförderungsgesellschaft nicht für die Nichterfüllung des Vertrages oder seine Verletzung. Insbesondere haftet die Beförderungsgesellschaft nicht für verspätete Abfahrten und Ankunftszeiten eines Schiffs, Stornierungen von Überfahrten und die Umleitung zu anderen Zielhäfen als geplant, solange dies durch die höhere Gewalt oder andere, nicht von der Beförderungsgesellschaft zu verantwortende Gründe verursacht wird.
Neben diesen in den Bedingungen genannten Fällen haftet die Beförderungsgesellschaft nicht für Verluste oder Schäden jeglicher einem Fahrgast gehörender Objekte, noch für den Tod des Fahrgastes oder Schäden seiner Person.
Die Beförderungsgesellschaft haftet nicht für Schäden, die ein Ergebnis von Ereignissen und Dienstleistungen sind, die an Land vor der Einschiffung oder nach der Entladung eines Schiff stattfinden.
Die Beförderungsgesellschaft haftet nicht für Schäden an Gepäck oder Kabinengepäck, die ein Ergebnis von Ereignissen und Dienstleistungen sind, die an Land vor der Einschiffung oder nach der Entladung eines Schiff stattfinden.
Die Beförderungsgesellschaft haftet nicht für den Verlust eines Fahrgastes, der durch Ereignisse verursacht wird, die neben einem Schiff oder auf dem durch die Beförderungsgesellschaft benutzten Gelände stattfinden, noch für Schäden, die durch erneutes Verladen verursacht wurden.
Die Einhaltung von Gesetzen, Verordnungen, Anordnungen oder Empfehlungen einer


Regierungsbehörde oder einer jeden anderen Person, die der Kriegsversicherung des Schiffes zufolge über eine entsprechende Autorität verfügt, durch die Beförderungsgesellschaft gilt nicht als ein Verstoß gegen den Vertrag. Die Ausschiffung eines Fahrgastes in Übereinstimmung mit diesem Recht gilt als volle Erfüllung des Vertrags und der Fahrgast kann keine weiteren Ansprüche gegen die Beförderungsgesellschaft erheben.

Die Beförderungsgesellschaft behält sich das Recht vor, vom Kurs abzuweichen, wenn dies zur Rettung von Menschenleben, zur Hilfe für andere Schiffe und Güter in Gefahr oder aus anderen gerechtfertigten Gründen notwendig erscheint. Diese Maßnahmen gelten nicht als ein Verstoß gegen den Vertrag und Fahrgäste können in diesem Zusammenhang keine weiteren Ansprüche gegen die Beförderungsgesellschaft erheben. Insbesondere dann, wenn durch die Beförderungsgesellschaft oder einen Kapitän eine solche Notwendigkeit festgestellt wird, kann ein Schiff an allen Häfen mit oder ohne Lotse anlegen, abschleppen, Besitz und Menschenleben auf See retten, vom geplanten Kurs abgehen oder zurückkehren, Aufenthalte verlängern und verkürzen, sowie in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der Behörden am Aufenthaltsort in Bezug auf den Schiffsverkehr und die Fahrgäste handeln.
Die Beförderungsgesellschaft behält sich das Recht vor, Ersatzschiffe bereitzustellen, den Ort oder das Datum der Abfahrt oder Ankunft eines Schiffs an seinem Ziel zu ändern oder auch eine Reise zu stornieren. In solchen Fällen hat ein Fahrgast weder das Recht auf Schadensersatz, insbesondere nicht in Bezug auf die Erstattung der Kosten für die Unterkunft in Hotels oder andere, durch die oben beschriebenen Umstände verursachte Ausgaben, noch das Recht, durch die Verzögerung der Reise verursachte Schäden geltend zu machen.
Schadensersatz unter einem Betrag von 6.00 EUR soll von der Beförderungsgesellschaft nicht ausgezahlt werden.
Versicherungsansprüche mit Bezug auf Tod oder Körperschäden oder gesundheitliche Verschlechterungen sowie bezüglich der Beschädigung oder des Verlusts von Gepäck unterliegen den Beschränkungen der Verordnung (EG) Nr. 392/2009 oder des Athener Übereinkommen und und dürfen nur in Übereinstimmung mit diesen geltend gemacht werden.


9.  Schadensnachricht.


In Fällen von Körperverletzung ist ein Fahrgast, so lange es ihm möglich ist, verpflichtet, die Beförderungsgesellschaft sofort (vor der Entladung) über das Ereignis, das die Verletzung hervorgerufen hat, zu benachrichtigen. Der Fahrgast ist ebenfalls verpflichtet, innerhalb von 15 Tagen ab dem Tag der Entladung schriftliche Ansprüche gegenüber der Beförderungsgesellschaft zu erheben. Es ist anzunehmen, dass ein Fahrgast, der diese Anforderungen nicht erfüllt, das Schiff in einwandfreiem Zustand verlassen hat.
Wenn der Zustand eines Gepäcks (einschließlich eines Fahrzeugs) im Moment seiner Rückgabe nicht einer gemeinsamen Kontrolle oder Begutachtung unterlegen hat, sollte der Fahrgast in Fällen von offensichtlichen Schäden die Beförderungsgesellschaft oder ihren Bevollmächtigten schriftlich informieren, und zwar:

bei Kabinengepäck vor dem Verlassen des Schiffs durch den Fahrgast;
bei allem anderen Gepäck vor oder zum Zeitpunkt von dessen Rückgabe.

Wenn der Zustand eines Gepäcks (einschließlich eines Fahrzeugs) im Moment seiner Rückgabe nicht einer gemeinsamen Kontrolle oder Begutachtung unterlegen hat, sollte der Fahrgast in Fällen von nicht offensichtlichen Schäden die Beförderungsgesellschaft oder ihren Bevollmächtigten im Laufe von 15 Tagen ab dem Datum der Entladung oder der Rückgabe oder dem Zeitpunkt, an dem die Rückgabe hätte stattfinden sollen, schriftlich informieren
Wenn der Fahrgast es unterlässt, die Beförderungsgesellschaft über die Beschädigung des Gepäcks (einschließlich eines Fahrzeugs) in einer Weise, wie sie in den Bedingungen festgelegt ist, zu informieren, so soll davon ausgegangen werden, dass er das Gepäck unbeschädigt zurückerhalten hat, es sei denn, der Fahrgast beweist das Gegenteil.
Weder das Gepäck noch das Kabinengepäck eines Fahrgastes kann auf Kosten der Beförderungsgesellschaft gerettet werden und Fahrgäste können im Zusammenhang damit keine Schäden geltend machen.


10.  Fahrgasthaftung.


Ein Fahrgast haftet für Schäden, die durch seine schuldhaften oder nachlässigen Handlungen oder Nachlässigkeit verursacht werden, und ist verpflichtet, für diese Schäden durch die Zahlung einer Entschädigung aufzukommen.


Ein Fahrgast wird die Beförderungsgesellschaft, ihre Angestellten und Vertreter von ihrer Haftung für den Tod oder die Körperverletzung eines Reisenden entlasten, wenn der Schaden, auch nur

teilweise, durch schuldhaftes oder nachlässiges Handeln des Fahrgastes selbst verursacht wurde.

Ein Fahrgast wird für jene Schäden aufkommen, die aus seiner auch nur teilweisen Nichteinhaltung des Vertrages oder dieser Bedingungen oder von Sicherheitsbestimmungen, die auf einem Schiff in Kraft und dargestellt sind, entstanden sind.
Ein Fahrgast übernimmt die Kosten von auf einem Schiff bereitgestellten Zusatzleistungen, die nicht in einem Vertrag geregelt sind, sowie alle Zahlungen, die von Grenz-, Hafen- oder anderen lokalen Behörden verhängt werden. Wenn die Zahlungen durch die Beförderungsgesellschaft beglichen werden, hat der Fahrgast der Beförderungsgesellschaft den Gegenwert dieser Zahlungen einschließlich der gesetzlichen Zinsen ab dem Tag der Zahlung zu erstatten.


11.  Himalaya-Klausel


Alle Haftungsausschlüsse und Haftungsbeschränkungen der Beförderungsgesellschaft nach Maßgabe dieser Bedingungen gelten sinngemäß auch zugunsten der Bediensteten, Bevollmächtigten und unabhängigen Subunternehmer der Beförderungsgesellschaft.
Die Bediensteten, Bevollmächtigten und unabhängigen Subunternehmer der Beförderungsgesellschaft sollen von denselben Entschädigungsleistungen profitieren können, die der Beförderungsgesellschaft nach den Bestimmungen dieser Bedingungen durch den Fahrgast gewährt werden.


12.  Sicherheitsbestimmungen.


Während der Beförderung ist ein Fahrgast verpflichtet, sich in Übereinstimmung mit den Bedingungen oder den Sicherheitsbestimmungen, die auf einem Schiff in Kraft und dargestellt sind, zu verhalten sowie den Befehlen des Kapitäns und der Besatzung des Schiffes Folge zu leisten.
Wenn ein Fahrgast nicht den Bedingungen oder den Sicherheitsbestimmungen, die auf einem Schiff in Kraft und dargestellt sind, oder den Befehlen des Kapitäns und der Besatzung des Schiffes Folge leistet, oder wenn sein Verhalten auch nur zu einer potenziellen Gefahr für die Sicherheit eines Schiffs oder anderer Fahrgäste wird oder er eine gewalttätige Auseinandersetzung mit anderen Fahrgästen verursacht, ist die Beförderungsgesellschaft berechtigt, die Beförderung oder den Zutritt zu einem Schiff zu zu verweigern, den Fahrgast mit oder ohne sein Gepäck in einem beliebigen Hafen abzusetzen oder - wenn der Fahrgast für andere Fahrgäste oder ein Schiff gefährlich ist – ihn in einem separaten Raum unter Aufsicht festzuhalten. In einem solchen Fall wird die Beförderungsgesellschaft die Zahlung des Beförderungsentgeltes in ganzer Höhe einbehalten. Der Fahrgast trägt alle Kosten, die durch Schäden und alle anderen Aufwendungen der Beförderungsgesellschaft im Zusammenhang mit der Überstellung des Fahrgastes auf ein anderes Schiff oder das Aussteigen des Fahrgastes an einem beliebigen Hafen entstehen.
Ein Fahrgast kann dazu aufgefordert werden, lokalen Behörden oder Hafenbehörden oder einer Beförderungsgesellschaft zu erlauben, seine Person, sein ganzes Eigentum einschließlich eines Fahrzeugs, zu durchsuchen und Fragen zu beantworten. Wenn der Fahrgast nicht dazu bereit ist, bei der Durchsuchung oder Befragung zu kooperieren, behält sich die Beförderungsgesellschaft das Recht vor, den Fahrgast nicht zu befördern, bei gleichzeitigem Einbehalt des Gesamtbetrags der Zahlung.
Die Beförderungsgesellschaft kann die Beförderung eines Fahrgastes verweigern, dessen geistiger oder körperlicher Zustand Anlass zur Sorge in Bezug auf die sichere Beförderung dieser Person auf dem Seewege gibt. Sollten solche Zweifel entstehen, kann die Beförderungsgesellschaft vom Fahrgast verlangen, dass er unter Androhung der Verweigerung der Beförderung erklärt, dass er die volle Verantwortung für seine Reise übernimmt, oder dass er eine ärztliche Bescheinigung über seine Fähigkeit zu einer Reise auf dem Seewege vorlegt. Sollte dem Fluggast die Beförderung verweigert werden, wird der Träger ihm eine Erstattung gemäß der von ihm geleisteten Zahlung gewähren.
Die Beförderungsgesellschaft kann eine Reservierung, die Ausstellung eines Tickets oder jedweden anderen Zugang zum Ticket oder die Einschiffung eines behinderten Menschen oder einer Person mit eingeschränkter Mobilität verweigern oder verlangen, dass ein behinderter Mensch oder eine Person mit eingeschränkter Mobilität von einer Person begleitet wird, die in der Lage ist, zur Unterstützung eines behinderten Menschen oder einer Person mit eingeschränkter Mobilität beizutragen, wenn:

dies aufgrund der geltenden Sicherheitsbestimmungen, wie sie von internationalen, europäischen oder lokalen Gesetzen bestimmt werden, oder aufgrund von Sicherheitsbestimmungen,


wie sie von den zuständigen Dienststellen festgelegt werden, notwendig ist;

die Schiffskonstruktion oder die Infrastruktur und Ausrüstung des Hafens, einschließlich der Hafenterminals, die Einschiffung oder Entladung verhindern, oder wenn der Service nicht für einen behinderten Menschen oder eine Person mit eingeschränkter Mobilität in einer sicheren Weise oder vom operativen Standpunkt aus bereitgestellt werden kann.
Die Begleitperson eines behinderten Menschen oder einer Person mit eingeschränkter Mobilität, wie sie in Punkt 12.5 aufgeführt ist, kann mit den zusätzlichen Kosten für während der Beförderung angebotene Leistungen belastet werden.
Wenn einem behinderten Mensch oder einer Person mit eingeschränkter Mobilität, der oder die im Besitz einer Reservierung ist und mit den Bestimmungen, wie sie in den Punkten 3.2, 3.3 und 3.4 aufgezählt sind, entspricht, der Zugang an Bord eines Schiffs verweigert wird, so wird dem behinderten Menschen oder einer Person mit eingeschränkter Mobilität sowie der ihn oder sie unterstützenden Person, wie sie in Punkt 12.5 aufgeführt ist, in Übereinstimmung mit der Verordnung (EU) Nr. 1177/2010 eine Wahl zwischen der Erstattung von geleisteten Zahlungen und einer alternativen Reiseroute angeboten. Das Recht zur Wahl ist abhängig von der Erfüllung aller erforderlichen Sicherheitsanforderungen.
Alle Beschwerden oder Erstattungsansprüche in Bezug auf Ereignisse, die an Bord eines Schiffes eingetreten sind, sind sofort an der Rezeption eines Schiffes auf einem speziellen Formular zu melden, jedoch nicht später als 2 Monate ab dem Zeitpunkt des Abschlusses der Beförderung oder jenes Datums, an dem diese abgeschlossen werden sollte.
Ein Fahrgast ist verpflichtet, sich mit den Bedingungen für den Grenzübertritt und den entsprechenden Anforderungen, auch in Bezug auf Dokumente, die im Zusammenhang mit diesem gelten, vertraut zu machen. Andernfalls hat die Beförderungsgesellschaft das Recht, den Vertrag sofort zu kündigen und den Gesamtbetrag der Zahlung einzubehalten .
Wenn einem Fahrgast die Erlaubnis, an Land zu gehen oder Tiere oder andere durch den Fahrgast transportierte Gegenstände zu entladen, durch Grenz-, Hafen- oder lokale Behörden verweigert wird, ist der Fahrgast verpflichtet, für seine eigene Rückfahrt oder für den Rücktransport seiner Tiere oder Gegenstände als Fracht durch eine Zahlung aufzukommen und den Empfang seiner Tiere und Gegenstände im Zielhafen sicherzustellen. In dem Fall, dass der Fahrgast nicht für seine Rückreise zahlt, kann die Beförderungsgesellschaft den Fahrgast, dem die Erlaubnis, an Land zu gehen, verweigert wurde, in jedem beliebigen Hafen absetzen oder einen solchen Fahrgast zum Umsteigen auf ein Schiff bewegen, dass sich auf dem Weg zu einem solchen Hafen befindet.
Der Fahrgast soll die Beförderungsgesellschaft von der Haftung gegenüber allen Schäden und Kosten, die auf Grund einer solchen Verweigerung der Erlaubnis, an Land zu gehen oder Objekte oder Fracht zu entladen, einschließlich von Schäden und Kosten, die er in Bezug auf die Ausschiffung des Fahrgastes in einem beliebigen Hafen zu tragen hatte, freistellen.
Falls der Passagier seinen Pflichten im Rahmen dieser Bedingungen oder der auf dem Schiff geltenden und ausgehängten Ordnungsvorschriften nicht nachkommt, ist der Transportunternehmer unabhängig von sonstigen Befugnissen (siehe Bedingungen) berechtigt, dem Passagier eine Vertragsstrafe in Form einer Ordnungsgebühr nach Maßgabe der Liste der Ordnungsgebühren wie am Tag des Vertragsschlusses auf dem Schiff geltend und ausgehängt in Rechnung zu stellen. Falls der

Schaden des Transportunternehmers infolge der Nichteinhaltung der o.g. Pflichten durch den Passagier die Höhe der Ordnungsgebühr übersteigt, ist der Transportunternehmer zur Geltendmachung von ergänzendem Schadensersatz berechtigt.


Falls der Passagier mit einer Ordnungsgebühr belegt wird, hat die Zahlung dieser Gebühr bar oder per Kartenzahlung an der Rezeption des Schiffs direkt nach der Feststellung der Pflichtverletzung seitens des Passagiers zu erfolgen.
Auf Bitte des Passagiers oder einer sonstigen am Abschluss eines Beförderungsvertrags interessierten Person legt der Transportunternehmer den Inhalt der Ordnungsvorschriften und die Liste der Ordnungsgebühren in der aktuell auf dem Schiff gültigen Form vor.


13.  Pfandrecht.


Zwecks Sicherung aller Forderungen aus diesem Vertrag ist der Transportunternehmer zur Pfändung des Gepäcks des Passagiers (einschließlich dessen Fahrzeug) berechtigt – dies gilt auch für die Ordnungsgebühren und andere Forderungen im Rahmen von Schadensersatzforderungen wegen durch den Passagier verursachten Schäden und insbesondere im Falle der Beschädigung des Schiffs und dessen Ausstattung.

Die Beförderungsgesellschaft hat das Recht, einen dem Pfandrecht unterliegenden Gegenstand einzubehalten, bis die Rechtsansprüche der Beförderungsgesellschaft befriedigt sind oder die Forderungen der Beförderungsgesellschaft ordnungsgemäß erfüllt wurden.
Ebenso hat die Beförderungsgesellschaft das Recht, jedes Objekt, das einem Fahrgast gehört und sich im Besitz der Beförderungsgesellschaft befindet und das den Schaden verursacht hat, bis zur Befriedigung der Rechtsansprüche der Beförderungsgesellschaft oder der ordnungsgemäßen Erfüllung ihrer Forderungen einzubehalten.
Der Fahrgast wird für alle Aufwendungen und Schäden der Beförderungsgesellschaft aufkommen, die durch die Lagerung des Gegenstandes des Fahrgastes durch diese entstehen.


14.  Sonstige Bestimmungen.


Die aktuelle Preisliste und der Fahrplan sind integraler Bestandteil der Bedingungen.


Allgemeine Bedingungen für die Beförderung von Fahrgästen und ihrem Gepäck auf dem Seeweg

Die Bestimmungen für den elektronischen Buchungsservice von Tickets
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Die Bestimmungen für den elektronischen Buchungsservice von Tickets

für den Transport von Passagieren, deren Gepäck und Fahrzeugen auf dem Seeweg


1.       Diese Bestimmungen, die im Folgenden als "Bestimmungen" bezeichnet werden, sind Bestimmungen gemäß Artikel 8 des Gesetzes vom 18. Juli 2002 über die Bereitstellung von Dienstleistungen mittels elektronischer Verfahren (Gesetzblatt Jahrgang 2002, Nr. 144, Position 1204 mit späteren Änderungen).


2.       Unity Line Ltd mit Sitz in Stettin (70-419), Plac Rodła 8, dem Internetauftritt (Website) http://www.unityline.pl/, registriert im Landesgerichtsregister mit der Nummer 0000119975, dessen Dokumentation durch das Amtsgericht Stettin-Mitte in Stettin in der XIII Geschäfts-Abteilung des Nationalen Gerichtsregister gespeichert ist, mit einem Aktienkapital von 600.000 PLN und der Steueridentifikationsnummer NIP-Nr. 851-10-01-594, im Folgenden genannt: "Unity Line", erklärt hiermit, dass sie berechtigt ist, als Vermittler beim Abschluss von Vereinbarungen über die Beförderung von Passagieren, Gepäck und Fahrzeugen auf dem Seeweg im Namen der Unity Line Limited mit Sitz auf Malta, im Folgenden als "Beförderungsgesellschaft" bezeichnet, aufzutreten.


3.       In den Bestimmungen werden die folgenden Ausdrücke in ihrer Bedeutung unten näher definiert:


a)       Online-System - ein Buchungssystem, das der Unity Line gehört und von dieser betrieben wird und es einer natürlichen Person, im Folgenden "Nutzer" genannt, ermöglicht, Fahrkarten für die Beförderung von Personen, ihres Gepäcks und Fahrzeuge auf dem Seeweg durch die Beförderungsgesellschaft, die im Folgenden als "Tickets" bezeichnet werden, zum Vorteil des Nutzers oder eines Dritten (einer natürlichen Person), im Folgenden "Fahrgast" genannt, zu reservieren;

 b)       Der Nutzer – hat die oben in Absatz a) definierte Bedeutung;

c)       Das Ticket - hat die oben in Absatz a) definierte Bedeutung;

d)       Der Fahrgast - hat die oben in Absatz a) definierte Bedeutung;

e)       Die Beförderungsbedingungen – Bedingungen, unter denen die Beförderungsgesellschaft die Leistung der Beförderung von Passagieren, ihres Gepäcks und Fahrzeuge auf dem Seeweg erbringt;

f)         Ein Sonderangebot - ein Angebot für die Beförderung von Passagieren, ihres Gepäcks und Fahrzeuge auf dem Seeweg, das von der Erstattung ausgeschlossen ist und keinerlei Änderungen unterliegen kann und zu einem bestimmten Zeitpunkt auf dem Internetauftritt (der Website) http://www.unityline.pl/ veröffentlicht wird.


4.       Unity Line bietet über elektronische Verfahren den Buchungsservice von Tickets, im Folgenden als "Service" genannt, an. Weder verkauft Unity Line Tickets, noch geht die Unity Line im Auftrage der Beförderungsgesellschaft Vereinbarungen zur Beförderung von Passagieren, ihres Gepäcks und Fahrzeuge auf dem Seeweg ein; die Beförderungsvereinbarungen werden gemäß den und in Übereinstimmung mit den in den Beförderungsbedingungen festgelegten Regeln eingegangen.


5.       Die Beförderungsbedingungen sind auf Anfrage von der Beförderungsgesellschaft, von Unity Line, in den Fährhäfen in Swinemünde und Ystad sowie auf dem Internetauftritt (der Website) http://www.unityline.pl/  verfügbar.


6.       Durch die Nutzung des Services akzeptieren der Nutzer und der Fahrgast die in den Bestimmungen festgelegten Regelungen. Durch die Nutzung des Services geben der Nutzer und der Fahrgast überdies ihre Zustimmung dazu, dass ihre persönlichen Daten von Unity Line und der Beförderungsgesellschaft verarbeitet werden, das heißt jene Daten, die gemäß dieser Bestimmungen oder gesetzlichen Vorschriften übermittelt werden müssen. Durch die Nutzung des Service akzeptieren der Nutzer und der Fahrgast ebenfalls die Datenschutzpolitik der Unity Line, die in ihrem Wortlaut auf dem Internetauftritt (der Website) zugänglich ist. Durch die Nutzung des Service können der Nutzer und der Fahrgast ihre Zustimmung zum Empfang von Werbeinformationen erteilen, die nicht direkt mit dem Service verbunden sind und von Unity Line und der Beförderungsgesellschaft via elektronischer Kommunikationsmittel zu Marketing-und Werbezwecken versendet werden, sowie zur Verarbeitung ihrer diesbezüglichen personenbezogenen Daten. In dem Falle, dass der Service von einem Nutzer genutzt wird, der nicht gleichzeitig ein Fahrgast ist, erklärt der Nutzer durch die Nutzung des Services, dass er berechtigt ist, im Namen und zum Nutzen der in den vorstehenden Sätzen genannten Fahrgäste diese Zustimmungen zu erteilen.

7.       Die technischen Mindestanforderungen für die Nutzung des Online-Systems sind die folgenden:


a)       Internet Browser: Internet Explorer 7.0 oder neuer, Firefox 3.0 mit installierten Updates für die Nutzung von Java Script und Java Applets;

b)       Webseiten-Auflösung optimiert für 1024 x 768;

c)       Möglichkeit zur Installierung von sog. Cookies.

8.       Unity Line und die Beförderungsgesellschaft sind nicht für technische Schwierigkeiten oder Einschränkungen in der Nutzung des Online-Systems verantwortlich, die aus vom Nutzer verwendeten Programmen und Endgeräten resultierten.


9.       Die Nutzung des Online-Systems entgegen seinem Zweck, diesen Bestimmungen oder gesetzlichen Vorschriften ist untersagt. In einem solchen Fall hat Unity Line das Recht, die weitere Nutzung des Service zu verweigern, und die Beförderungsgesellschaft kann die Beförderung verweigern.

10.   Der erfolgreiche Abschluss der Buchung eines Tickets berechtigt den Passagier zum Erhalt einer Fahrkarte an den Fährhäfen in Swinemünde und Ystad.


11.   Der Nutzer ist verpflichtet, das Formular des Online-Systems ausschließlich mit korrekten und wahrheitsgemäßen Informationen auszufüllen.


12.   Im Formular des Online-Systems müssen die folgenden personenbezogenen Daten mit Bezug auf die Fahrgäste eingetragen werden:


a)       Familienname und Vorname;

b)       Geschlecht;

c)       Geburtsjahr;

d)       genaue Wohnanschrift mit Postleitzahl;

e)       Wohnort und Land;

f)      gültige Telefonnummer;

g)       gültige E-Mail-Adresse;

h)       im Falle der Reise mit einem Auto das amtliche Kennzeichen.


13.   Im Formular des Online-Systems müssen die folgenden personenbezogenen Daten mit Bezug auf den Nutzer eingetragen werden:


a)       Familienname und Vorname:

b)       genaue Wohnanschrift mit Postleitzahl;

c)       Wohnort und Land;

d)       gültige Telefonnummer;

e)       gültige E-Mail-Adresse.


14.   Alle Daten und Informationen zu den Fahrgästen werden während der Abfertigung am Fährhafen in Swinemünde oder Ystad am Tag des Beförderungsbeginns  überprüft. Die Prüfung erfolgt auf der Grundlage von Ausweisdokumenten mit Fotos. Im Falle von Abweichungen zwischen den Daten und Informationen in den Formularen des Online-Systems und den im Ausweisdokument angegebenen Daten und Informationen hat die Beförderungsgesellschaft das Recht, die Beförderung zu verweigern. Alle Folgen und Ergebnisse von Abweichungen werden nur durch den Nutzer und der Fahrgast hervorgerufen und verantwortet.

15.   Die Buchung eines Tickets  über das Online-System muss bis spätestens 24 Stunden vor der planmäßigen Abfahrt der Fähre erfolgen.


16.   Die Bezahlung der Reservierung, einschließlich der Bezahlung des Tickets, erfolgt durch Kartenzahlung oder über eine Überweisung eines Online-Banking-Systems einer Bank.

Zu den vom Online-System akzeptierten Karten gehören: VISA, MasterCard, EuroCard.

Die Überweisungen der folgenden Banken können genutzt werden: mTransfer (mBank), mPay, Płacę z Interligo, MultiTransfer (MultiBank), Przelew24 (BZWBK), ING Bank Śląski, Płać z Nordea, Przelew z BPH, Pekao24 (Bank Peako S.A.), iPKO (Bank PKO BP), Moneybookers,  SEZAM (Bank BPH SA), MilleNet (Millennium Bank), Deutsche Bank PBC S.A., KB24 (Kredyt Bank S.A.), Lukas Bank, InvestBank, Fortis Bank, Bank Ochrony Środowiska, Volkswagen Bank Polska.


17.   Alle Änderungen in Bezug auf die Beförderung (Datum der Hinfahrt / Rückfahrt, das Vergrößern / Verringern der Anzahl der Fahrgäste, etc.) in einer abgeschlossenen und bezahlten Buchung sind ausschließlich über telefonischen Kontakt mit Unity Line spätestens 24 Stunden vor dem Beförderungsbeginn möglich. Der Rücktritt von einer abgeschlossenen und bezahlten Buchung ist in den Beförderungsbedingungen definiert und kann nur in Übereinstimmung mit dessen Regeln erfolgen.


18.   Um eine Rückerstattung für eine abgeschlossene und bezahlte Buchung in Bezug auf Änderungen oder eine Stornierung der Buchung (nach Abzug der in den Beförderungsbedingungen festgelegten Bearbeitungsgebühr) zu erhalten, ist ein schriftlicher Antrag an die E-Mail-Adresse promy@unityline.pl zu stellen. Der Antrag muss folgende Informationen beinhalten:


a)       Vorname und Familienname des Nutzers;

b)       Buchungsnummer;

c)       eine gültige Telefonnummer und eine gültige E-Mail-Adresse.


Eine fällige Erstattung wird innerhalb von 30 Tagen ab dem Tag des Eingang des Antrags ausschließlich auf das Konto erfolgen, das für die Bezahlung der Buchung verwendet wurde.

19.   Um eine Rechnung mit ausgewiesener MwSt. für eine bezahlte Buchung zu erhalten, ist innerhalb von 3 Monaten ab dem Zahlungsdatum ein schriftlicher Antrag an die E-Mail-Adresse promy@unityline.pl  oder die Korrespondenzadresse B.F.L.  c / o Unity Line Sp. z o.o., Pl. Rodła 8, 70-419 Stettin zu richten. Rechnungen mit ausgewiesener MwSt. werden per Post auf Kosten der Unity Line zugestellt.


20.   Alle Beschwerden bezüglich dieses Online-Systems sind spätestens 7 Tage ab dem Zeitpunkt des Auftretens des Beschwerdegrunds an die E-Mail-Adresse promy@unityline.pl zu senden. Die elektronischen Mitteilungen sollten enthalten: Vorname und Familienname, eine genaue Anschrift, eine gültige E-Mail-Adresse, die potenzielle Buchungsnummer, in Bezug auf die die Beschwerde erfolgt, sowie eine detaillierte Beschreibung der Beanstandung. Innerhalb von 30 Tagen nach Eingang der schriftlichen Beschwerde wird diese geprüft sowie eine Antwort an die in der Beschwerde angegebene Adresse verschickt werden.

21.Unity Line verarbeitet die persönlichen Daten der Nutzer und Fahrgäste  auf der Grundlage von Artikel 23 (Satz 1, Punkt 3) des Datenschutzgesetzes vom 29. August 1997 r. (Gesetzblatt  Jahrgang 2002, Nr. 101, Position 926 mit späteren Änderungen) sowie Artikel 16 und den Folgeartikeln des Gesetzes über die Bereitstellung von Dienstleistungen mittels elektronischer Verfahren vom 18. Juli 2002 (Gesetzblatt Jahrgang 2002, Nr. 144, Position 1204 mit späteren Änderungen), um die Dienstleistungen und die Beförderung durchführen zu können, im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Dienstleistungen und der Durchführung der Beförderung usw., die in den Bestimmungen sowie in gesetzlichen Vorschriften festgelegt sind.



Die Bestimmungen für den elektronischen Buchungsservice von Tickets

Zusammenfassung der Bestimmungen über die Rechte von Reisenden bei Unfällen auf See
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Zusammenfassung der Bestimmungen über die Rechte von Reisenden bei Unfällen auf See[1] [Der Beförderer stellt den Reisenden, soweit diese Verordnung für ihre Beförderung gilt, vor oder bei der Abfahrt mindestens die folgenden Informationen zur Verfügung. Diese Zusammenfassung ist nicht rechtsverbindlich.]


Die Verordnung (EG) Nr. 392/2009 über die Unfallhaftung von Beförderern von Reisenden auf See findet ab dem 31. Dezember 2012 in den Ländern der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums[2]  Anwendung. Sie umfasst einige Bestimmungen des Athener Übereinkommens von 1974 über die Beförderung von Reisenden und ihrem Gepäck auf See (in seiner durch das Protokoll

von 2002 geänderten Fassung).


Die Verordnung gilt für alle Beförderer, die internationale Beförderungen durchführen, einschließlich Beförderungen zwischen EU-Mitgliedstaaten und bestimmter Arten inländischer Beförderungen, sofern

- das Schiff die Flagge eines Mitgliedstaats führt oder in einem Mitgliedstaat registriert ist, oder

- der Beförderungsvertrag in einem Mitgliedstaat geschlossen wurde, oder

- Abgangs- und/oder Bestimmungsort nach dem Beförderungsvertrag in einem Mitgliedstaat liegen.


Sie regelt die Haftung des Beförderers für Reisende, ihr Gepäck und ihre Fahrzeuge sowie für Mobilitätshilfen bei Unfällen.


Diese Verordnung berührt nicht das Recht der Beförderer, ihre Unfallhaftung entsprechend dem Übereinkommen von 1976 über die Beschränkung der Haftung für Seeforderungen in der jeweils geltenden, durch das Protokoll von 1996 geänderten Fassung zu beschränken.

Unter dem Begriff Unfall im Sinne dieser Verordnung sind sowohl „Schifffahrtsereignisse“[3] als auch andere während der Beförderung eintretende Ereignisse zu verstehen.


RECHTE DER REISENDEN

Anspruch auf Entschädigung bei Tod oder Körperverletzung

Schifffahrtsereignis: der Reisende hat in jedem Fall Anspruch auf Entschädigung durch den Beförderer oder den Versicherer des Beförderers bis zu einer Höhe von 250 000 SZR[4], außer bei Umständen, die außerhalb der Kontrolle des Beförderers liegen (d.h. Kriegshandlung, Naturkatastrophe, Handlung eines Dritten). Maximal kann Schadensersatz in Höhe von 400 000 SZR gewährt werden, sofern nicht der Beförderer nachweist, dass das Ereignis ohne sein Verschulden eingetreten ist.


Anderes Ereignis als Schifffahrtsereignis: Der Reisende hat Anspruch auf Entschädigung durch den Beförderer oder den Versicherer des Beförderers bis zu einer Höhe von 400 000 SZR, wenn er nachweist, dass das Ereignis auf ein Verschulden des Beförderers zurückzuführen ist.


Anspruch auf Schadensersatz für Verlust oder Beschädigung von Kabinengepäck

Schifffahrtsereignis: der Reisende hat Anspruch auf Entschädigung durch den Beförderer bis zu einer Höhe von 2 250 SZR, sofern nicht der Beförderer nachweist, dass das Ereignis ohne sein Verschulden eingetreten ist.


Anderes Ereignis als Schifffahrtsereignis: Der Reisende hat Anspruch auf Entschädigung Schadensersatz durch den Beförderer bis zu einer Höhe von 2 250 SZR, wenn er nachweist, dass das Ereignis auf ein Verschulden des Beförderers zurückzuführen ist.


Anspruch auf Schadensersatz für Verlust oder Beschädigung von anderem Gepäck als Kabinengepäck

Der Reisende hat Anspruch auf Entschädigung durch den Beförderer bis zu einer Höhe von 12 700 SZR (Fahrzeuge, einschließlich des in oder auf dem Fahrzeug beförderten Gepäcks) oder 3 375 SZR (anderes Gepäck), sofern nicht der Beförderer nachweist, dass das Ereignis ohne sein Verschulden eingetreten ist.


Anspruch auf Schadensersatz für Verlust oder Beschädigung von Wertsachen

Der Reisende hat nur dann Anspruch auf Entschädigung durch den Beförderer bis zu einer Höhe von 3 375 SZR für Verlust oder Beschädigung von Geld, begebbaren Wertpapieren, Gold, Silber, Juwelen, Schmuck und Kunstgegenständen, wenn diese bei dem Beförderer zur sicheren Aufbewahrung hinterlegt worden sind.


Anspruch eines Reisenden mit eingeschränkter Mobilität auf Schadensersatz für Verlust oder Beschädigung von Mobilitätshilfen oder anderer Spezialausrüstung

Schifffahrtsereignis: der Reisende hat Anspruch auf Entschädigung durch den Beförderer entsprechend dem Wiederbeschaffungswert oder den Reparaturkosten der betreffenden Ausrüstungen, sofern nicht der Beförderer nachweist, dass das Ereignis ohne sein Verschulden eingetreten ist.


Anderes Ereignis als Schifffahrtsereignis: der Reisende hat Anspruch auf Entschädigung durch den Beförderer entsprechend dem Wiederbeschaffungswert oder den Reparaturkosten der betreffenden Ausrüstungen, wenn er nachweist, dass das Ereignis auf ein Verschulden des Beförderers zurückzuführen ist.


Anspruch auf Vorschusszahlung bei einem Schifffahrtsereignis

Bei Tod oder Körperverletzung eines Reisenden hat dieser oder ein anderer

Schadensersatzberechtigter Anspruch auf eine Vorschusszahlung zur Deckung der unmittelbaren wirtschaftlichen Bedürfnisse. Die Vorschusszahlung wird auf der Grundlage des erlittenen Schadens berechnet, erfolgt innerhalb von 15 Tagen und beträgt im Todesfall mindestens 21 000 EUR.


VERFAHREN & SONSTIGES

Schriftliche Anzeige

Bei Beschädigung von Kabinengepäck oder anderem Gepäck muss der Reisende dem Beförderer den Schaden fristgerecht[5] schriftlich anzeigen. Kommt der Reisende dieser Anforderung nicht nach, verliert er seine Schadensersatzansprüche.


Fristen für die Geltendmachung von Fahrgastrechten Im Allgemeinen müssen alle Ansprüche auf Schadensersatz innerhalb von zwei Jahren beim zuständigen Gericht geltend gemacht werden. Der Beginn dieser Verjährungsfrist kann je nach Art des Verlustes unterschiedlich sein.


Haftungsausschlüsse

Die Haftung des Beförderers kann beschränkt werden, wenn er nachweisen kann, dass der Tod oder die Körperverletzung eines Reisenden oder der Verlust oder die Beschädigung seines Gepäcks durch Verschulden des Reisenden selbst verursacht oder mitverursacht wurde. Die Beschränkungen der verschiedenen  chadensersatzbeträge gelten nicht, wenn nachgewiesen wird, dass der Schaden auf eine Handlung des Beförderers oder eines Bediensteten oder Beauftragten des Beförderers oder des ausführenden Beförderers zurückzuführen ist, die entweder

in der Absicht, einen solchen Schaden herbeizuführen, oder in dem Bewusstsein begangen wurde, dass ein solcher Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten werde.



[1]                Zusammenfassung entsprechend Artikel 7 der Verordnung (EG) Nr. 392/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom

                    23. April 2009 über die Unfallhaftung von Beförderern von Reisenden auf See (ABl. L 131 vom 28.5.2009, S. 24).

[2]                Die Verordnung findet nach dem Beschluss des Gemeinsamen EWR-Ausschusses Nr. 17/2011 (ABl. L 171 vom 30.6.2011, S. 15) in den EWR-Ländern Anwendung, nachdem alle einschlägigen Mitteilungen der betroffenen EWR-Länder vorliegen.

[3]                „Schifffahrtsereignisse“ im Sinne dieser Verordnung umfassen: Schiffbruch, Kentern, Zusammenstoß oder Strandung des Schiffes,

                    Explosion oder Feuer im Schiff oder einen Mangel des Schiffes. Alle anderen während der Beförderung eintretenden Ereignisse gelten für die Zwecke dieser Zusammenfassung als „andere Ereignisse“.

[4]                Verlust oder Beschädigung infolge eines Unfalls werden auf der Grundlage von „Rechnungseinheiten“ berechnet; dies sind

                    „Sonderziehungsrechte“ (SZR) für die Mitgliedstaaten des Internationalen Währungsfonds (dazu gehören alle Mitgliedstaaten der EU). Informationen und Umrechnungskurse für SZR finden sich auf folgender Website:  http://www.imf.org/external/np/exr/facts/ sdr.htm. Am 26. November 2012 entsprach 1 SZR = 1,18 EUR.

[5]                Bei äußerlich erkennbarer Beschädigung von Kabinengepäck muss die Anzeige vor oder zu dem Zeitpunkt der Ausschiffung des Reisenden erfolgen, bei anderem Gepäck vor oder zu dem Zeitpunkt, zu dem es wieder ausgehändigt wird. Bei äußerlich nicht erkennbarer Beschädigung oder Verlust des Gepäcks ist dies innerhalb von fünfzehn Tagen nach dem Tag der Ausschiffung oder Aushändigung (oder – bei Verlust – nach dem Zeitpunkt, zu dem die Aushändigung planmäßig hätte erfolgen sollen) schriftlich anzuzeigen.


Zusammenfassung der Bestimmungen über die Rechte von Reisenden bei Unfällen auf See

Zusammenfassung der Bestimmungen über die Fahrgastrechte im See- und Binnenschiffsverkehr
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Zusammenfassung der Bestimmungen über die Fahrgastrechte im See- und Binnenschiffsverkehr [1]



Die Verordnung (EU) Nr. 1177/2010 über die Fahrgastrechte im See- und Binnenschiffsverkehr findet ab dem 18. Dezember 2012 Anwendung.

In dieser Verordnung sind Mindestrechte für Fahrgäste festgelegt, die

mit Personenverkehrsdiensten reisen, bei denen der Einschiffungshafen in einem Mitgliedstaat liegt, mit Personenverkehrsdiensten, die von einem Beförderer aus der Union erbracht werden, von einem Hafen in einem Drittland zu einem Hafen in einem Mitgliedstaat reisen, an einer Kreuzfahrt teilnehmen, bei der der Einschiffungshafen in einem Mitgliedstaat liegt[2].


Für einige Arten von Verkehrsdiensten im See- und Binnenschiffsverkehr[3] gilt die Verordnung jedoch nicht.

Die Verordnung (EU) Nr. 1177/2010 hindert Fahrgäste nicht daran, gemäß den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vor nationalen Gerichten weitergehende Ansprüche aufgrund von Nachteilen zu verfolgen, die sie wegen Annullierung oder Verspätung von Verkehrsdiensten erlitten haben.


Recht auf Information


Alle Fahrgäste im See- und Binnenschiffsverkehr haben während der gesamten Fahrt Anspruch darauf, angemessen informiert zu werden. Dazu gehören das Recht auf Unterrichtung über Fahrgastrechte und die Bekanntgabe der notwendigen Angaben zur Kontaktaufnahme mit den nationalen Durchsetzungsstellen sowie Informationen über die Zugangsbedingungen für die Beförderung von behinderten Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität.


Bei Annullierung oder Verspätung einer Abfahrt haben die Fahrgäste Anspruch darauf, vom Beförderer oder Terminalbetreiber über diese Annullierung oder Verspätung spätestens 30 Minuten nach der fahrplanmäßigen Abfahrtszeit und, sobald diese Informationen vorliegen, über die voraussichtliche Abfahrtszeit und die voraussichtliche Ankunftszeit informiert zu werden.


Anspruch auf nichtdiskriminierende Beförderungsbedingungen

Beim Kauf von Fahrscheinen für Personenverkehrsdienste im See- und Binnenschiffsverkehr darf niemand unmittelbar oder mittelbar aufgrund seiner Staatsangehörigkeit oder aufgrund des Ortes der Niederlassung des Beförderers oder Fahrscheinverkäufers in der Union diskriminiert werden.


Anspruch auf Betreuung und Unterstützung

Wird die Abfahrt eines Personenverkehrsdienstes oder einer Kreuzfahrt annulliert oder verzögert sich um mehr als 90 Minuten, so sind den Fahrgästen kostenlos Imbisse, Mahlzeiten oder Erfrischungen in angemessenem Verhältnis zur Wartezeit anzubieten, sofern dies mit vertretbarem Aufwand möglich ist.


Wird aufgrund der Verspätung oder Annullierung einer Abfahrt ein Aufenthalt des Fahrgasts von einer oder mehreren Nächten erforderlich, bietet der Beförderer ihm kostenlos eine angemessene Unterbringung an Bord oder an Land sowie die Beförderung zwischen dem Hafenterminal und der Unterkunft an. Weist der Beförderer nach, dass die Annullierung oder Verspätung durch Wetterbedingungen, die den sicheren Betrieb des Schiffes beeinträchtigen, verursacht wurde, ist er von der Verpflichtung befreit, für kostenlose Unterbringung zu sorgen.


Der Fahrgast hat keinen Anspruch auf Unterstützung durch den Beförderer, wenn er vor dem Kauf des Fahrscheins über die Annullierung oder Verspätung informiert wurde oder wenn die Annullierung oder Verspätung auf das Verschulden des Fahrgasts zurückgeht.


Anderweitige Beförderung und Fahrpreiserstattung bei Annullierung oder Verspätung der Abfahrt 3

Im Falle einer Verspätung um mehr als 90 Minuten über die fahrplanmäßige Abfahrtszeit hinaus oder der Annullierung eines Personenverkehrsdienstes können die Fahrgäste zwischen folgenden Möglichkeiten wählen:

zum frühestmöglichen Zeitpunkt und ohne Aufpreis anderweitige Beförderung zum Endziel unter vergleichbaren Bedingungen oder
Erstattung des Fahrpreises und gegebenenfalls zum frühestmöglichen Zeitpunkt kostenlose Rückfahrt zum im Beförderungsvertrag festgelegten Abfahrtsort.


Anspruch auf teilweise Entschädigung durch Fahrpreisnachlass bei verspäteter Ankunft am Endziel

Fahrgäste haben Anspruch auf Entschädigung durch den Beförderer in Höhe von 25 % des Fahrpreises, wenn sich die Ankunft am Endziel verzögert um mehr als

  • eine Stunde bei einer planmäßigen Fahrtdauer von bis zu vier Stunden,
  • zwei Stunden bei einer planmäßigen Fahrtdauer von mehr als vier bis zu acht Stunden,
  • drei Stunden bei einer planmäßigen Fahrtdauer von mehr als acht bis zu 24 Stunden oder
  • sechs Stunden bei einer planmäßigen Fahrtdauer von mehr als 24 Stunden.


Fahrgäste haben Anspruch auf Entschädigung durch den Beförderer in Höhe von 50 % des Fahrpreises, wenn sich die Ankunft am Endziel verzögert um mehr als


  • zwei Stunden bei einer planmäßigen Fahrtdauer von bis zu vier Stunden,
  • vier Stunden bei einer planmäßigen Fahrtdauer von mehr als vier bis zu acht Stunden,
  • sechs Stunden bei einer planmäßigen Fahrtdauer von mehr als acht bis zu 24 Stunden oder
  • zwölf Stunden bei einer planmäßigen Fahrtdauer von mehr als 24 Stunden.


Der Beförderer ist jedoch von der Verpflichtung befreit, den Fahrgästen im Falle einer Verspätung eine Entschädigung zu zahlen, wenn er nachweist, dass die Verspätung durch Wetterbedingungen, die den sicheren Betrieb des Schiffes beeinträchtigen, oder durch außergewöhnliche Umstände verursacht wurde, die die Erbringung des Personenverkehrsdienstes behindern und die auch nicht durch zumutbare Maßnahmen hätten vermieden werden können.


Rechte von behinderten Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität: Für behinderte Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität gelten im See- und Binnenschiffsverkehr über die allgemeinen Fahrgastrechte hinaus folgende Rechte, durch die sichergestellt werden soll, dass sie den gleichen Anspruch auf Beförderung haben wie andere Fahrgäste: 4


(a) Anspruch auf diskriminierungsfreien Zugang von behinderten Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität zu Verkehrsdiensten

Beförderer, Reisevermittler oder Reiseveranstalter dürfen sich nicht aufgrund der Behinderung oder der eingeschränkten Mobilität von Personen weigern, eine Buchung vorzunehmen, einen Fahrschein auszustellen oder die Personen an Bord des Schiffes zu nehmen.


Wenn es nicht möglich ist, einen behinderten Menschen oder eine Person mit eingeschränkter Mobilität an Bord eines Schiffes zu nehmen, weil dem Sicherheitsanforderungen entgegenstehen oder weil die Bauart des Fahrgastschiffes oder die Infrastruktur und Einrichtung des Hafens dies nicht erlauben, müssen Beförderer, Reisevermittler oder Reiseveranstalter alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, der betreffenden Person eine annehmbare Beförderungsalternative anzubieten. Wird behinderten Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität, die über eine Buchung verfügen und dem Beförderer ihre spezifischen Bedürfnisse mitgeteilt haben, die Einschiffung dennoch verweigert, können sie zwischen der Erstattung des Fahrpreises und anderweitiger Beförderung wählen, wobei die anderweitige Beförderung davon abhängig ist, dass alle Sicherheitsanforderungen erfüllt sind.


Beförderer, Reisevermittler oder Reiseveranstalter dürfen von behinderten Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität keinen Aufpreis für Buchungen und Fahrscheine verlangen. Fahrscheine und Buchungen sind für behinderte Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität zu denselben Bedingungen anzubieten, wie sie für alle anderen Fahrgäste gelten.


Die Beförderer und Terminalbetreiber sorgen für nichtdiskriminierende Zugangsbedingungen für die Beförderung von behinderten Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie von Begleitpersonen.


(b) Anspruch auf besondere Hilfeleistung

Behinderte Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität haben in Häfen und an Bord von Schiffen (auch beim Ein- und Ausschiffen) Anspruch auf kostenlose Hilfeleistungen von Beförderern und Terminalbetreibern.

Behinderte Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität müssen den Beförderer bei der Buchung oder beim Vorauskauf des Fahrscheins über spezifische Bedürfnisse in Bezug auf Unterbringung, Sitzgelegenheiten, benötigte Dienstleistungen oder die Tatsache unterrichten, dass sie medizinisches Gerät mitführen müssen. Über alle anderen benötigten Hilfeleistungen müssen behinderte Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität den Beförderer oder Terminalbetreiber spätestens 48 Stunden im Voraus informieren und sich zu einem vereinbarten Zeitpunkt vor der veröffentlichten Einschiffungszeit an der ausgewiesenen Stelle einfinden.


(c) Anspruch auf Entschädigung bei Verlust oder Beschädigung von Mobilitätshilfen 5

Kommt es aufgrund eines Verschuldens oder Versäumnisses eines Beförderers oder Terminalbetreibers zu Verlust oder Beschädigung von Mobilitätshilfen oder sonstigen speziellen Ausrüstungen, die von behinderten Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität benutzt werden, muss der Beförderer oder Terminalbetreiber eine Entschädigung leisten, die dem Wiederbeschaffungswert der betreffenden Ausrüstungen oder gegebenenfalls den Reparaturkosten entsprechen.


Anspruch auf Einreichung einer Beschwerde beim Beförderer oder einer nationalen Durchsetzungsstelle

Fahrgäste können innerhalb von zwei Monaten nach der tatsächlichen oder geplanten Durchführung des Verkehrsdienstes bei Beförderern oder Terminalbetreibern Beschwerden einreichen.

Die Beförderer und Terminalbetreiber müssen über ein System zur Bearbeitung von Beschwerden verfügen. In diesem Rahmen müssen sie dem Fahrgast innerhalb eines Monats nach Eingang der Beschwerde mitteilen, ob seiner Beschwerde stattgegeben wurde, ob sie abgelehnt wurde oder ob sie noch bearbeitet wird. Der Beförderer oder Terminalbetreiber muss dem Fahrgast innerhalb von zwei Monaten ab Eingang der Beschwerde eine endgültige Antwort zustellen.

Jeder Fahrgast kann bei den nationalen Durchsetzungsstellen eine Beschwerde über einen mutmaßlichen Verstoß gegen die Verordnung (EU) Nr. 1177/2010 einreichen


Durchsetzung von Fahrgastrechten durch nationale Durchsetzungsstellen und vergleichbare Systeme

In den Mitgliedstaaten sorgen die benannten nationalen Durchsetzungsstellen dafür, dass die in der Verordnung (EU) Nr. 1177/2010 festgelegten Rechte und Pflichten in Bezug auf Personenverkehrsdienste und Kreuzfahrten, deren Ausgangspunkt die im Hoheitsgebiet des betreffenden Mitgliedstaats gelegenen Häfen sind, und in Bezug auf Personenverkehrsdienste von einem Drittland zu diesen Häfen durchgesetzt werden.

Beschließt ein Mitgliedstaat, Personenverkehrsdienste, die im Rahmen gemeinwirtschaftlicher Verpflichtungen, öffentlicher Dienstleistungsverträge oder integrierter Verkehrsdienste erbracht werden, von der Anwendung dieser Verordnung auszunehmen, muss er sicherstellen, dass ein vergleichbares System für die Durchsetzung von Fahrgastrechten gewährleistet ist.


[1]                Zusammenfassung entsprechend Artikel 23 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1177/2010. Diese Zusammenfassung ist nicht rechtsverbindlich.

[2]                Kreuzfahrtpassagiere haben im Falle einer Annullierung oder Verspätung der Abfahrt keinen Anspruch auf anderweitige Beförderung und Fahrpreiserstattung und keinen Anspruch auf Entschädigung durch Fahrpreisnachlass bei verspäteter Ankunft.

[3]                Verkehrsdienste mit Schiffen, die für die Beförderung von maximal zwölf Fahrgästen zugelassen sind, mit Schiffen, deren für den Schiffsbetrieb verantwortliche Besatzung aus höchstens drei Personen besteht, mit Schiffen, die im Personenverkehr eine Gesamtstrecke von weniger als 500 m (einfache Fahrt) zurücklegen, Ausflugs- und Besichtigungsfahrten, bei denen es sich nicht um Kreuzfahrten handelt, Verkehrsdienste mit Schiffen ohne Maschinenantrieb oder vor 1965 entworfenen und hauptsächlich mit den Originalwerkstoffen gebauten historischen Fahrgastschiffen im Original oder als Einzelnachbildung, die für die Beförderung von maximal 36 Fahrgästen zugelassen sind.


                    Weiter können die Mitgliedstaaten bis zum 17. Dezember 2014 von der Anwendung der Verordnung auf im Inlandsverkehr betriebene Seeschiffe mit einer Bruttoraumzahl von weniger als 300 t absehen, sofern die Fahrgastrechte gemäß dieser Verordnung nach den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften angemessen gewährleistet sind, und können Personenverkehrsdienste, die im Rahmen gemeinwirtschaftlicher Verpflichtungen, öffentlicher Dienstleistungsverträge oder integrierter Verkehrsdienste erbracht werden, unbefristet von der Anwendung dieser Verordnung ausnehmen. 


Zusammenfassung der Bestimmungen über die Fahrgastrechte im See- und Binnenschiffsverkeh

Nutzungsbedingungen für ein 10-Fahrten-Ticket
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Nutzungsbedingungen für ein 10-Fahrten-Ticket

1.      Das Angebot des 10-Fahrten-Tickets ist nur für individuelle Kunden und Firmen, die Reisen ihrer Mitarbeiter bezahlen, erhältlich.

2.      Das 10-Fahrten-Ticket deckt nur die Kosten für die Überfahrt mit der Fähre ab. Alle anderen Leistungen, wie etwa Kabinen, Waggons, Tiere, etc. müssen gegen eine zusätzliche Gebühr erworben werden, die sich nach der auf www.unityline.pl verfügbaren, aktuellen Preisliste richtet.

3.      Ein durch einen individuellen Kunden gekauftes 10-Fahrten-Ticket kann nur durch die Person benutzt werden, deren Name auf dem Ticket eingetragen ist.

4.      Reservierung und Kauf des Tickets sollten mindestens 24 Arbeitsstunden vor der geplanten Abfahrt bei Unity Line Büros oder Reisebüros, die Unity Line-Pakete anbieten, vorgenommen werden. Die Aushändigung des gekauften / reservierten 10-Fahrten-Tickets erfolgt am Tag der ersten Überfahrt am Fährhafen, von dem aus der Fahrgast die Reise antritt. Es gibt keine Möglichkeit, ein solches Ticket ohne vorherige Reservierung am Tag der Abreise an irgendeinem Fährhafen zu erwerben.

5.      Mit dem Empfang einer Hauptbuchungsnummer und eines speziellen 10-Fahrten-Tickets im Umfang von 10 Gutscheinen, die den Fahrgast zu 10 Überfahrten auf den Fähren MF Polonia und MF Skania innerhalb von 12 Monaten nach der ersten Überfahrt berechtigen, erhält der Kunde eine Bestätigung. Das Ticket wird dem Fahrgast am Tag der ersten Überfahrt an dem Fährhafen ausgegeben, von dem aus er die Reise antritt.

6.      Ein Gutschein gilt für eine Überfahrt. Die Gutscheine sollten erst im Fährhafen am Tag der Überfahrt abgetrennt werden.

7.      Die weiteren Fahrten im Rahmen des 10-Fahrten-Tickets müssen unbedingt in einem Büro von Unity Line oder in einem Reisebüro, das Unity Line-Pakete anbietet, angemeldet und spätestens 24 Arbeitsstunden vor der geplanten Reise reserviert werden. Weitere Überfahrten ohne vorherige Reservierung sind nicht möglich.

8.      Wenn eine Buchung für die weiteren Überfahrten vorgenommen wird, ist der Fahrgast verpflichtet, die Hauptbuchungsnummer anzugeben. Zudem muss der Fahrgast bei der Buchung die Vornamen, Familiennamen und das Geburtsjahr aller Passagiere angeben. Änderung der Vornamen und Familiennamen sind am Abreisetag nicht mehr möglich.

9.      Nachdem eine Buchung für eine weitere Kreuzfahrt im Rahmen des 10-Fahrten-Tickets vorgenommen wurde, erhält der Fahrgast eine Buchungsnummer für die weiteren Reservierungen, die er bei der Abfertigung vorweisen muss. Auf Wunsch des Fahrgasts besteht die Möglichkeit, eine Buchungsbestätigung auszudrucken.

10.   Wenn gleichzeitig eine Buchung für eine Hin- und Rückfahrt vorgenommen wird, so wird diese als zwei voneinander unabhängige Reservierungen gezählt.

11. Die Zuzahlung für einen Liegeplatz wird nur einmal bei Buchung und Kauf des 10-Fahrten-Tickets erhoben.

12.   Alle zusätzlichen Leistungen, die nicht durch das Angebot des 10-Fahrten-Tickets abgedeckt sind (also Kabinen, Anhänger), müssen bis spätestens 24 Arbeitsstunden vor der geplanten Reise in einem Büro der Unity Line oder in Reisebüros, die Unity Line Pakete anbieten, angemeldet werden.

13.   Die originale/n 10-Fahrten-Karte / Gutscheine muss/müssen am Fährhafen vorgelegt werden. Wenn die 10-Fahrten-Karte / Gutscheine bei der Abfertigung nicht vorgelegt werden können, kann die Reise nicht angetreten werden. Der Fahrgast ist dann zum Kauf eines neuen Tickets verpflichtet, dass im Reservierungsbüro des Fährhafens erworben werden muss.

14.   Das 10-Fahrten-Ticket ist nach dem Kauf vom der Erstattung ausgeschlossen.

15.   Verlorene und zerstörte 10-Fahrten-Karten werden weder erstattet noch ersetzt. Ein Fahrgast der eine 10-Fahrten-Karte verloren oder zerstört hat, ist weder in der Lage, von ihm im Voraus bezahlte und gebuchte Überfahrten zu nutzen, noch wird er für nicht genutzte Überfahrten eine Rückerstattung erhalten. In solchen Fällen muss der Passagier ein neues Angebot buchen und erwerben.

16.   Es gibt keine Möglichkeit, die Gültigkeit eines 10-Fahrten-Tickets zu verlängern. Ein Fahrgast, der innerhalb von 12 Monaten nach der ersten Überfahrt nicht alle Überfahrten genutzt hat, erhält für ungenutzte Überfahrten keinerlei Erstattungen.

17.   Ein Fahrgast, der vom 10-Fahrten-Ticket Gebrauch macht, ist verpflichtet, sich mit den Vorschriften der Beförderungsgesellschaft und den Standardbedingungen für die Beförderung von Fahrgästen und Gepäck vertraut zu machen und diese zu akzeptieren. Die vorgenannten Bestimmungen und Vorschriften sind unter www.unityline.pl zugänglich.


Nutzungsbedingungen für ein 10-Fahrten-Ticket

BEDINGUNGEN DES BARRIEREFREIEN ZUGANGS ZU SEEFÄHREN FÜR PERSONEN MIT BEHINDERUNG
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BEDINGUNGEN DES BARRIEREFREIEN ZUGANGS ZU SEEFÄHREN FÜR PERSONEN MIT BEHINDERUNG UND EINGESCHRÄNKTER MOBILITÄT SOWIE DEREN BEGLEITPERSONEN

gültig ab 01.01.2015

bis zum Tag der Einführung von Änderungen



1. Die vorliegenden Bedingungen des barrierefreien Zugangs [nachstehend „Zugangsbedingungen”] stellen einen integralen Bestandteil der von den Beförderern ausgestellten Allgemeinen Beförderungsbedingungen von Passagieren und Gepäck auf See [nachstehend „Bedingungen”], sowie der während der Geltungsdauer der Zugangsbedingungen abgeschlossenen Verträge.
2. Die in den Zugangsbedingungen verwendeten Begriffe, die in den Bedingungen definiert wurden, besitzen die ihnen dort zugeordnete Bedeutung.
3. Die Zugangsbedingungen werden zwecks Umsetzung der Bestimmungen der Verordnung des Europäischen Parlaments und Rates (EU) Nr. 1177/2010 vom 24. November 2010 über die Rechte von Passagieren im See- und Binnenschiffverkehr sowie zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2006/2004 (ABl. EU.L.2010.334.1 m. Änd.) beschlossen
4. Die Zugangsbedingungen legen die Richtlinien für die vom Beförderer erbrachten Dienstleistungen gegenüber Personen mit Behinderung und eingeschränkter Mobilität fest [nachstehend „Behinderte Personen”].
5. Der Beförderer bietet behinderten Personen Dienstleistungen zu den in den Bedingungen festgelegten Richtlinien, unter Berücksichtigung der Bestimmungen der nachfolgenden Vorschriften.
6. Der Beförderer verweigert keiner behinderten Person die Reservierung oder Beförderung aufgrund ihres Gesundheitszustands. Der Beförderer behält sich jedoch das Recht vor, einer behinderten Person die Reservierung oder den Transport in der Situation zu verweigern, wenn die Fährenkonstruktion bzw. Hafeninfrastruktur sowie dessen Ausstattung der behinderten Person das Betreten der Fähre oder den Abstieg an Land unmöglich machen bzw. die Beförderung der behinderten Person nicht auf eine sichere Weise durchgeführt werden kann.
7.Behinderte Personen können persönlich beim Beförderer, bei einem der Agenten oder telefonisch eine Reservierung vornehmen.
8. Der die Reservierung annehmende Mitarbeiter des Beförderers zeichnet alle notwendigen Informationen bezüglich der Art von Hilfe, die die jeweilige Person benötigt, durch Ausfüllen eines entsprechenden Formulars aus. Wenn die Erhebung entsprechender Informationen von der behinderten Person nicht möglich ist, bemüht der Beförderer sich, diese Informationen von einer die behinderte Person vertretenden Person zu erhalten.
9. Die behinderte Person bzw. die sie vertretende Person ist dazu verpflichtet, den Beförderer über ihren Gesundheitszustand sowie über besondere Bedürfnisse in Bezug auf die Erbringung der Dienstleistung, auf die in den Bedingungen festgelegte Art und Weise, in Kenntnis zu setzen. Die behinderte Person bzw. die sie vertretende Person ist insbesondere dazu verpflichtet, dem Beförderer die obigen Informationen spätestens 48 Stunden vor dem Reisebeginn mitzuteilen.
10. Trotz fehlender Erteilung entsprechender Informationen, auf die in den vorhergehenden Vorschriften beschriebene Art und Weise, setzt der Beförderer jegliche rational begründete Bemühungen daran, der behinderten Person dabei zu helfen, die Fähre zu betreten, die Reise anzutreten sowie an Land zu gehen.
11. Eine behinderte Person, die mit ihrem eigenen Auto auf die Fähre kommt, ist dazu verpflichtet, den Mitarbeiter in der Auto-Ticket-Kassa des Beförderers während des Ticket- oder Voucher-Kaufs über diese Tatsache in Kenntnis zu setzen. Der Beförderer garantiert der behinderten Person eine entsprechende Aufstellung ihres Fahrzeugs an Bord, gemäß ihren Bedürfnissen.
12. Wenn die behinderte Person zu Fuß reist, garantiert der Beförderer ihr die entsprechende Hilfe im Bereich der Fortbewegung zum Eingang, Transport des Gepäcks und der Hilfsausrüstung für Behinderte, Betreten der Fähre und Fortbewegung zur Kabine.
13. Für den Fall, wenn die behinderte Person von einem Hund begleitet wird, wird keine Gebühr für die Beförderung des Hunds erhoben. Der Hund wird zusammen mit dem Passagier in der Kabine einquartiert.
14. Der Beförderer garantiert der behinderten Personen jegliche notwendige Hilfe, um ihr das Betreten der Fähre und die Reise auf dieser zu ermöglichen. Der detaillierte Umfang der Hilfe für behinderte Personen wird in den vom Beförderer veröffentlichten Qualitätsnormen der Hilfe für Personen mit Behinderung und eingeschränkter Mobilität.


BEDINGUNGEN DES BARRIEREFREIEN ZUGANGS ZU SEEFÄHREN FÜR PERSONEN MIT BEHINDERUNG

QUALITÄTSNORMEN DER HILFE FÜR PERSONEN MIT BEHINDERUNG
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QUALITÄTSNORMEN DER HILFE FÜR PERSONEN MIT BEHINDERUNG UND EINGESCHRÄNKTER MOBILITÄT

gültig ab 01.01.2015

bis zum Tag der Einführung von Änderungen



1. Anwendungsbereich. Allgemeine Bestimmungen.


1.1 Die vorliegenden Qualitätsnormen der Hilfe für Personen mit Behinderung und eingeschränkter Mobilität [nachstehend „Normen”] stellen einen integralen Bestandteil der von den Beförderern ausgestellten Allgemeinen Beförderungsbedingungen von Passagieren und Gepäck auf See [nachstehend „Bedingungen”], sowie der während der Geltungsdauer der Normen abgeschlossenen Verträge.
1.2 Die in den Normen verwendeten Begriffe, die in den Bedingungen definiert wurden, besitzen die ihnen dort zugeordnete Bedeutung.
1.3 Die Normen werden zwecks Umsetzung der Bestimmungen der Verordnung des Europäischen Parlaments und Rates (EU) Nr. 1177/2010 vom 24. November 2010 über die Rechte von Passagieren im See- und Binnenschiffverkehr sowie zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2006/2004 (ABl. EU.L.2010.334.1 m. Änd.) beschlossen
1.4 Die Normen legenden Mindestumfang der vom Beförderer an Personen mit Behinderung und eingeschränkter Mobilität [nachstehend „Behinderte Personen”] erteilten Hilfeleistung an Bord des Schiffes des Beförderers während der Reise fest, darunter während des Betretens des Schiffes sowie des Abstiegs an Land.
1.5 Der Beförderer bietet behinderten Personen Dienstleistungen zu den in den Bedingungen festgelegten Richtlinien, unter Berücksichtigung der Bestimmungen der nachfolgenden Vorschriften.
1.6 Die behinderte Person bzw. die die Reservierung für diese durchführende Person ist dazu verpflichtet, den Beförderer über ihren Gesundheitszustand sowie über besondere Bedürfnisse in Bezug auf die Erbringung der Dienstleistung, auf die in den Bedingungen festgelegte Art und Weise, in Kenntnis zu setzen. Die behinderte Person bzw. die die Reservierung für diese durchführende Person ist insbesondere dazu verpflichtet, dem Beförderer die obigen Informationen spätestens 48 Stunden vor dem Reisebeginn mitzuteilen.
1.7 Der Beförderer lässt keine Diskriminierung von behinderten Personen an keinem Abschnitt der Reise zu.
1.8 Der Beförderer wird die behinderte Person mit keinen zusätzlichen Gebühren für die ihr erteilte Hilfeleistung belasten.


2. Hilfe im Bereich des Betretens des Schiffes und Abstiegs an Land


2.1 Die behinderte Person teilt beim Betreten des Hafenterminals dem Beförderer ihre Ankunft in der Ticket-Kassa auf dem Gelände des Hafenterminals mit.
2.2 Falls die behinderte Person als Passagier zu Fuß reist, garantiert der Beförderer die Anwesenheit einer Person von der Schiffsbesatzung, die jegliche erforderliche Hilfe bei der Fortbewegung zum Eingang, Gepäcktransport und Transport der Behindertenausrüstung, Betreten der Fähre sowie Begleitung zur Kabine erteilt. Eine Person von der Schiffsbesatzung erteilt analoge Hilfeleistungen beim Abstieg der behinderten Person an Land. 
2.3 Falls die behinderte Person mit einem eigenen Auto zur Fähre anreist, teilt es diese Tatsache dem Mitarbeiter in der Auto-Ticket-Kassa während des Ticket-Kaufs oder Tausches des Vouchers gegen das Ticket mit.
2.4 Nach dem Erhalt der Information, von der im vorherigen Absatz die Rede ist, garantiert der Beförderer der behinderten Person die Abstellung des Fahrzeugs an Bord des Schiffes an einer für deren Bedürfnisse geeigneten Stelle, unter Berücksichtigung der Entfernung zum Aufzug sowie der Länge der angetretenen Reise. Nach dem Parken des Fahrzeugs an Bord des Schiffes erteilt eine Person von der Fährenbesatzung die erforderliche und mit der behinderten Person vereinbarte Hilfe im Bereich des Gepäcktransports, Begleitung zum Fahrstuhl sowie zur Rezeption und Kabine.
2.5 Die in den vorherigen Bestimmungen genannte Hilfe der Besatzung umfasst nicht das Heben und Tragen der behinderten Person.
2.6 Während des Betretens des Schiffes oder des Abstiegs an Land stellt der Beförderer der behinderten Person die Inanspruchnahme der erforderlichen Fortbewegungsmittel zur Verfügung, insbesondere die Nutzung von Aufzügen, Rollstühlen oder Rolltreppen.
2.7 Im Fall der Beschädigung oder des Verlusts der der behinderten Person die Fortbewegung erleichternden Ausrüstung, stellt der Beförderer dieser vorübergehend eine alternative Ausrüstung zur Verfügung.
2.8 Falls beim Betreten des Schiffes oder beim Abstieg an Land eine Begleitperson der behinderten Person hilft, ermöglicht die Besatzung der Fähre des Beförderers dieser Begleitperson das Betreten des Schiffs und die Erteilung der entsprechenden Hilfe.
2.9 Die für die behinderte Person notwendigen Informationen bezüglich des Betretens des Schiffes und Abstiegs an Land werden vom Beförderer auf der Homepage sowie in Form einer Mitteilung in der Kassa am Hafenterminal bereitgestellt. Jegliche erforderlichen Informationen werden auch mündlich von der Fährenbesatzung erteilt.


Hilfe an Bord des Schiffes.


3.1 Die Fährenbesatzung garantiert der behinderten Person während des Aufenthalts an Bord jegliche mögliche Hilfe im Bereich ihrer Funktionalität an Bord, insbesondere garantiert ihr diese Hilfe bei der Fortbewegung zur Kabine sowie, auf Wunsch, im Bereich der Passagierbereiche (Toiletten, Restaurants, Cafeteria, Geschäfte, Casino, Bars etc.).
3.2 Alle an Bord angebotenen Dienstleistungs- und Geschäftspunkte sowie Dienste an Bord sind für behinderte Personen zugänglich.
3.3 Der Beförderer garantiert der behinderten Person eine an deren Bedürfnisse angepasste Kabine, unter Vorbehalt der aus der Verfügbarkeit folgenden Einschränkungen. Kabinen, die für behinderte Personen bestimmt sind, liegen möglichst nahe der Fahrstühle und der Rezeption, und sind mit entsprechenden Signalanlagen für behinderte Personen ausgestattet.
3.4 Falls die behinderte Person während der Reise eine Begleitperson benötigt, garantiert der Beförderer ihre Unterbringung in einer gemeinsamen oder möglichst nahe nebeneinander gelegenen Kabinen.
3.5 Alle wesentlichen Informationen zum Verlauf der Route werden vom Beförderer in der Ticket-Kassa auf dem Gelände des Hafenterminals sowie in der Rezeption auf der Fähre zur Verfügung gestellt. Alle wesentlichen Informationen werden auch mündlich von der Fährenbesatzung übermittelt.
3.6 Auf Ansuchen der behinderten Person kann der Beförderer ihr Gepäck im Gepäckraum aufbewahren.
3.7 Der Beförderer lässt die Mitnahme von medizinischer Ausrüstung sowie zur Fortbewegung der behinderten Person erforderlicher Ausrüstung zu. Das Personal des Beförderers garantiert der behinderten Person auch Hilfe im Bereich der Aufbewahrung und Bedienung der erforderlichen Fortbewegungsmittel, darunter Rollstühlen mit elektrischem Antrieb.
3.8 Falls die behinderte Person die Hilfe eines Hunds in Anspruch nimmt, wird dieser Hund zusammen mit der behinderten Person ohne zusätzliche Gebühren einquartiert. Der Beförderer garantiert an Bord der Fähre offene Flächen, die für die Ausführung von Hunden geeignet sind. Bei Bedarf erteilt eine Person vom Fährenpersonal die erforderliche Hilfe im Bereich der Pflege des Hunds.
3.9 In einer Notsituation oder bei Evakuationsbedarf erteilt das Fährenpersonal in erster Linie behinderten Personen Hilfe. Diese Hilfe bezieht sich sowohl auf das Anlegen der Rettungsweste als auch auf alle weiteren Schritte der Evakuation.


4. Standards der Hilfeleistung für behinderte Personen


4.1 Die Normen regeln den Mindestumfang an Hilfeleistungen, zu deren Erbringung der Beförderer sich gegenüber behinderten Personen verpflichtet. Der Beförderer trifft jedoch Maßnahmen, die die stetige Steigerung des Standards der gegenständlichen Hilfe zum Ziel haben.
4.2 Der Beförderer führt regelmäßige Beurteilungen der erbrachten Hilfeleistungen für behinderte Personen zwecks Überwachung der Einhaltung der Standards für die Erbringung der Leistungen sowie zwecks ihrer stetigen Verbesserung durch. Die obige Beurteilung wird insbesondere durchgeführt mittels:

1) Registrierung der Bedienung von behinderten Personen;
2) Registrierung der erhaltenen Beschwerden über die Bedienung von behinderten Personen;
3) stetiger Kontakt mit Einrichtungen, die sich mit den Angelegenheiten behinderter 4) Personen befassen;
Kundenzufriedenheitsumfragen.

4.3 Zwecks Gewährleistung der möglichste besten Bedienung und Hilfe für behinderte Personen, organisiert der Beförderer regelmäßige Schulungen für seine Mitarbeiter im Bereich der Deckung der Bedürfnisse von Personen mit unterschiedlichen Arten der Behinderung oder eingeschränkter Mobilität, der Gleichbehandlung und des Bewusstseins für Behinderungen. Obigen Schulungen unterliegen alle Mitarbeiter, die während der Reservierung, des Ticketverkaufs mit Passagieren Kontakt haben sowie alle Fährenmitarbeiter.
4.4 Jegliche Hinweise und Beschwerden bezüglich der erbrachten Dienstleistungen, darunter der gegenüber behinderten Personen erbrachten Hilfeleistungen, sind per E-Mail an den Beförderer zu richten; promy@unityline.pl.
4.5 Fall eine behinderte Person befindet, dass es im Rahmen der Erbringung der Dienstleistung durch den Beförderer zu einer Verletzung seines Rechts gekommen ist, insbesondere der Verordnung Nr. 1177/2010, ist die für die Annahme von Beschwerden über die Tätigkeit des Beförderers zuständige Stelle das Seeamt in Stettin bzw. The Swedish Consumer Agency in Karlstad (je nach Anfangshafen der Reise).



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